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38 Deutschlandstipendien an der TU Clausthal vergeben

Bei der feierlichen Übergabe der Zertifikate im Audimax vernetzen sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten mit ihren Fördernden.

Das Deutschlandstipendium ist eine Erfolgsgeschichte. Sowohl bundesweit als auch an der TU Clausthal steigt die Zahl der Geförderten. Bei der diesjährigen Übergabefeier im Audimax wurden 38 Zertifikate überreicht. Ein Jahr lang erhalten die ausgewählten nationalen und internationalen Studierenden monatlich 300 Euro.

„Die wichtigste Gruppe bei dieser Veranstaltung sind unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten. Wir honorieren heute eure herausragenden Leistungen und euer gesellschaftliches Engagement. Genauso herzlich begrüße ich die Fördernden, ohne die das Deutschlandstipendium nicht möglich wäre.“ Mit diesen Worten eröffnete Dr.-Ing. Sylvia Schattauer, die Präsidentin der TU Clausthal, die Übergabezeremonie. Rund 60 Teilnehmende waren im Audimax dabei.

Beim Deutschlandstipendium kommt die Hälfte des Geldes vom Bund und die andere Hälfte von Unternehmen sowie privat Spendenden. „Die Unterstützung hilft uns sehr, gerade in diesen anspruchsvollen Zeiten. Daneben haben wir die Chance, Kontakte zu unseren Fördernden zu knüpfen und ein Netzwerk aufzubauen“, bedankte sich Stipendiat Ian Alexander Nesbitt stellvertretend für alle. 

Was haben die Studierenden mit dem Fördergeld vor?

Nach einem Video zu „250 Jahre TU Clausthal“ nutzten viele Beteiligte bei der Übergabe der Zertifikate den Rahmen, persönlich ein paar Worte zu sagen. Die Stipendiat:innen berichteten, was sie mit dem Geld vorhaben. Die Antworten waren vielfältig: einen neuen Computer anschaffen, das persönliche Heimlabor erweitern, in gebührenpflichtige KI-Systeme investieren, die finanzielle Unterstützung durch die Eltern entlasten oder das Arbeiten neben dem Studium reduzieren.

Den Fördernden ist es wichtig, Talente zu unterstützen und sie in der Region zu halten. „Was ich beruflich erreicht habe, hat viel mit der TU Clausthal zu tun. Nun möchte ich etwas zurückgeben“, sagte Alumnus Dr. Roland Handl, der in den 1970er-Jahren im Oberharz studiert und promoviert hat: „Ich hatte beruflich in China, den USA und Brasilien zu tun, deshalb kann ich sagen: Die Ausbildung im Harz ist um einiges besser als dort.“ Unterstützer gleich mehrerer Stipendiat:innen sind etwa der Verein von Freunden der TU Clausthal, der TÜV Nord, die Stiftungen Stahlwerk Georgsmarienhütte und Hans Joachim Tessner sowie die Sympatec GmbH. 

Führung durch die Geosammlung als Abschluss

Organisiert wurde die Veranstaltung von Andrea Langhorst, die an der TU – neben Prof. Gunther Brenner und dem Studienzentrum – das Deutschlandstipendium betreut. Nach dem offiziellen Teil fand die Feier in der Geosammlung mit Führungen durch Dr. Wilfried Ließmann und Prof. Thomas Ulrich ihre Fortsetzung. Danach tauschten sich alle Beteiligten bei Getränken und einem Imbiss aus. 

Wer das Deutschlandstipendium an der TU Clausthal unterstützen möchte, kann sich wenden an: andrea.langhorst@tu-clausthal.de. Zu den langjährigen Spendern zählen – neben den bereits genannten – Volksbank und Sparkasse, die Siemens Mobility GmbH, die Taniobis GmbH, die Hüttenwerke Krupp Mannesmann, ExxonMobil, das Wieland Berufsbildungswerk sowie zahlreiche TU-Alumni.

Die TU Clausthal gratuliert allen Stipendiatinnen und Stipendiaten und bedankt sich bei allen Förderinnen und Förderern! 

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de 

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Die Stipendiat:innen und ihre Fördernden stellten sich zum Gruppenbild auf, nachdem sie zuvor jeweils persönlich die Urkunden von Universitätspräsidentin Dr.-Ing. Sylvia Schattauer erhalten hatten. Ian Alexander Nesbitt bedankte sich dafür stellvertretend für alle Geförderten. Der Ausklang der Übergabefeier fand in der sehenswerten Geosammlung statt. Fotos: Christian Ernst