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Willkommen an der TU Clausthal!

Regional verwurzelt, global geschätzt — das ist die Technische Universität Clausthal. Die Ausbildung an unserer traditionsreichen Hochschule steht bei nationalen wie internationalen Wirtschaftsunternehmen hoch im Kurs. Junge Menschen genießen in Clausthal die andere Art zu studieren, nämlich die persönliche Atmosphäre und die praxisnahen Lehrbedingungen.

Gelehrt und geforscht wird in Clausthal in den Bereichen Energie und Rohstoffe, Natur- und Materialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Mathematik, Informatik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik.

Maxime ist die enge Vernetzung von Natur-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften innerhalb einer anwendungsorientierten Forschung. Organisiert wird sie in fünf innovativen Zentren: dem Forschungszentrum Energiespeichertechnologien, dem Clausthaler Zentrum für Materialwissenschaften, dem Simulationswissenschaftlichen Zentrum, dem Zentrum für Hochleistungsbohrtechnik und dem Clausthaler Umwelttechnik Forschungszentrum.

Mit ihren 4.100 Studierenden und rund 1.050 Mitarbeitern ist unsere Hochschule der wichtigste Wirtschaftsfaktor im Westharz. Der weltweit gute Ruf der TU spiegelt sich regelmäßig in vorderen Plätzen bei Rankings wider. Darüber hinaus genießen Studierende und Beschäftigte die Internationalität der Hochschule, die Natur im Harz und das umfangreiche Uni-Sportangebot mit mehr als 60 Disziplinen vom Skifahren über Segeln bis zum Mountainbiking.

Traditionell innovativ

Reichen Erzvorkommen verdankte der Oberharz für Jahrhunderte seine Bedeutung als Zentrum des Bergbaus und Hüttenwesens. Im Jahre 1763 regte Henning Calvör an, eine Schule einzurichten „für die aufgewecktesten und fähigsten Köpfe von denen, die Berg- und Zimmerleute werden wollen“. 1775 gegründet erlangte die Harzer Ausbildungsstätte rasch internationales Ansehen. So kam Mitte des 19. Jahrhunderts die Hälfte ihrer Studenten aus Nord- und Südamerika, Südostasien und Australien.

In den 1960er Jahren, als Kohle und Stahl ihre dominierende Rolle in der deutschen Industrie verloren, vollzog die Bergakademie Clausthal einen Wandel. Die Einführung neuer Vollstudiengänge von Chemie über Physik, Mathematik, Maschinenbau bis zur Verfahrenstechnik leitete Veränderungen ein, die im Jahr 1968 zur Umbenennung der Hochschule in Technische Universität Clausthal führten. Diesem Brückenschlag zwischen Tradition und Innovation folgten weitere neue, Studiengänge sowie wirtschaftswissenschaftliche Ausbildungsmöglichkeiten. Auch nach der Jahrtausendwende passte sich die TU Clausthal mit Neustrukturierungen immer wieder aktuellen Entwicklungen und gesellschaftlichen Herausforderungen an, ohne dabei ihre Wurzeln aus den Augen zu verlieren. So beschäftigen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis heute mit der Gewinnung, Veredelung, Speicherung, Verteilung, Nutzung und Wiederverwendung von Ressourcen unserer Erde, und zwar bezogen auf die Themenfelder Energie – Material – Information. In der Forschung ist die Universität in fünf Zentren organisiert: 

Die Lehre wird von drei Fakultäten geordnet:

In der Forschung ist die TU Clausthal disziplinübergreifend aufgestellt und mit anderen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Institutionen in der Region vernetzt. Auf dem EnergieCampus der TU Clausthal in Goslar arbeitet die Harzer Universität eng mit dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut zusammen und bildet gemeinsam mit den Universitäten Braunschweig, Göttingen, Hannover und Oldenburg das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN). Eine weitere Forschungskooperation ist der Campus Funktionswerkstoffe und -strukturen, in dem die TU, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) Partner sind. Auf dem Gebiet des Recyclings bestehen ebenfalls vielfältige Netzwerke, die sich auf die europäische (KIC EIT Raw Materials), nationale (GERRI) und regionale (REWIMET) Ebene erstrecken. Das Thema Digitalisierung treibt die Hochschule beispielsweise im Forschungsverbund IPSSE sowie mit regionalen Partnern im Projekt Digitalisierungslabor voran. Flankiert werden die Aktivitäten von verschiedenen Graduiertenkollegs.      

Mit ihren rund 90 Professoren, etwa 500 wissenschaftlichen Mitarbeitern und mehr als 4.000 Studierenden besitzt die TU Clausthal eine übersichtliche Struktur. Die Kompetenz der Hochschule findet regelmäßig ihre Bestätigung in Spitzenplätzen bei Rankings. Mit einem Anteil von gut einem Drittel ausländischer Studenten und Doktoranden zählt die TU Clausthal zu den weltoffensten Hochschulen des Landes.

Die persönliche Studienatmosphäre, die Vielzahl der Hochschulpartnerschaften, die Chance, an der forschungsstarken TU bereits als Student in wissenschaftliche Arbeiten eingebunden zu werden, dies macht die Attraktivität der Hochschule für die Studierenden aus. Gemeinsame Projekte zwischen Industrie und Uni zeigen den hohen Stellenwert, den die Universität in der Wirtschaftsbranche genießt. Zahlreiche Clausthaler Absolventen in Führungspositionen von Unternehmen verdeutlichen ebenfalls: Die TU Clausthal ist regional verwurzelt und wird global geschätzt.

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Professor Dr. rer. nat. Joachim Schachtner
Präsident der Technischen Universität Clausthal