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TU Clausthal zählt zu den führenden Universitäten in der Circular-Economy-Forschung

Mit ihrem Leitthema „Circular Economy“ hat sich die TU Clausthal in den vergangenen Jahren bundesweit als profilierter und sichtbarer Forschungsstandort etabliert. Das zeigt eine aktuelle Auswertung wissenschaftlicher Publikationen aus den Jahren 2020 bis 2025.

Im Untersuchungszeitraum wurden deutschlandweit 3.165 wissenschaftliche Publikationen mit Bezug zur Circular Economy erfasst. Die Fachgebietsauswertung weist einen durchschnittlichen „Field-Weighted Citation Impact“ (FWCI) von 1,7 aus. Dieser Kennwert zeigt, wie häufig eine Veröffentlichung im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt ihres Fachgebiets zitiert wird. Ein Wert von 1,7 bedeutet, dass Publikationen aus Deutschland in diesem Themenfeld deutlich überdurchschnittliche Aufmerksamkeit erfahren.

Besonders bemerkenswert ist die Position der TU Clausthal: Als deutlich kleinere Universität behauptet sie sich im Feld der Circular Economy eindrucksvoll unter den führenden deutschen Einrichtungen. Bei der Anzahl der Publikationen belegt sie Rang acht und erreicht zugleich einen FWCI von 2,20. Clausthaler Veröffentlichungen werden in diesem Themenfeld damit im Durchschnitt 120 Prozent häufiger zitiert als vergleichbare Publikationen weltweit. Bei der Zitierwirkung liegt die TU Clausthal bundesweit auf Platz zwei – knapp hinter der Technischen Universität Berlin und vor deutlich größeren Universitäten wie München, Dresden oder Stuttgart.

Schattauer: Ergebnis ist Bestätigung, Ansporn und Verpflichtung zugleich

„Das Ergebnis unterstreicht die hohe Qualität und Sichtbarkeit der Clausthaler Forschung im Bereich der Circular Economy“, sagt Universitätspräsidentin Dr.-Ing. Sylvia Schattauer. „Zugleich bestätigt es, dass wir mit diesem Leitthema seit 2020 einen strategisch klugen und zukunftsweisenden Weg eingeschlagen haben. Unsere Forschenden leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Ressourcen effizienter zu nutzen und die Transformation hin zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Gesellschaft – auch mithilfe digitaler Technologien – aktiv mitzugestalten. Dieses Ergebnis ist für uns Bestätigung, Ansporn und Verpflichtung zugleich, diesen Weg mit Nachdruck weiterzugehen.“

Die Analyse basiert auf einer Keyphrase-Auswertung zum Thema „Circular Economy“. Berücksichtigt wurden unter anderem wissenschaftliche Arbeiten zu Ressourceneffizienz, Life-Cycle Assessment, Recyclingprozessen, digitalen Zwillingen, industrieller Symbiose und nachhaltigen Geschäftsmodellen.

TU liefert wichtige Impulse für den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs

Mit ihrer hohen internationalen Sichtbarkeit schärft die TU Clausthal ihr Profil als Universität für Nachhaltigkeit, Ressourcentechnologien und Digitalisierung. Die Ergebnisse machen deutlich, dass von Clausthal wichtige Impulse für den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs über die zirkuläre Nutzung von Ressourcen ausgehen. In Forschung, Lehre und Transfer bildet die Circular Economy das verbindende thematische Dach der Universität. Auf dieses Profil hat sich die TU Clausthal im Zuge ihrer gesamtuniversitären Neuausrichtung in einem partizipativen Prozess verständigt. Die Circular Economy verknüpft die Themen Ressourcen, Energie und Material mit dem zentralen Querschnittsfeld der Digitalisierung.

Kontakt
TU Clausthal
Stabsstelle Presse, Kommunikation und Marketing
E-Mail: presse@tu-clausthal.de 

 

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Die TU Clausthal steht nachweislich für eine hohe Qualität und Sichtbarkeit in der Circular-Economy-Forschung. Foto: Christian Ernst