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Wir engagieren uns

  • Dr. Stephan Röthele ist einer der Gründer der Fa. Sympatec GmbH, einem der ersten Spin-outs der TU Clausthal, das nunmehr nach mehr als 35 Jahren auf bald 200 Mitarbeiter angewachsen ist. Nach einer fünfjährigen Startphase ist die Firma seit 30 Jahren auch wirtschaftlich erfolgreich und ein bedeutender Arbeitgeber in der strukturschwachen Region des Harzes.

    Nach dem Verzehr des Verlustvortrages der Anfangsjahre und Rückzahlung der Gründungsdarlehen, wird ein Teil des Ergebnisses für Gemeinsinnprojekte der Region und der TU Clausthal dankbar zurückgegeben.

    Das Gemeinsinnkonzept folgt dem Motto “Fundamente sichern – Talente fördern“.

    Die Firmenzentrale wurde vor 15 Jahren auf dem ehemaligen akademischen Sportplatz der TU Clausthal errichtet und wird seither, dem kontinuierlichen Wachstum folgend, stetig ausgebaut. Die hier vorgefundenen Bergbaudenkmäler um die berühmten Gruben Caroline und Dorothee bieten naheliegende Fundamente, die zu sichern waren und sind. Es ist der Ort, an dem 1834 das mittlerweile Weltgeltung verkörpernde Drahtseil für die ehemalige tiefe Grube Caroline von Oberbergrat Albrecht erfunden wurde. Seit 2004 wurden zwei historische Lochsteine geborgen und reinstalliert, das historische Pulverhäuschen erhalten und ein Besucherbergwerk eingerichtet, als Verbindung des wieder aufgewältigten Caroliner Wetterschachtes mit der Dorotheer Rösche aus dem 16. Jahrhundert. Die damit verbundene und auch bergbaulich entstandene Clausthaler Marktkirche zum Heiligen Geist unterstützt das Unternehmen seit 10 Jahren mit einer Stiftung und leistet einen markanten Beitrag zur umfassenden Renovierung einschließlich des Einbaus einer hochwertigen Goll-Orgel in diese größte Holzkirche Europas, eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Barock in Norddeutschland.
    Seit 7 Jahren ist die Kirche auch der Hauptspielort des HarzClassixFestival, das Förderer und Unternehmen initiiert haben und seither veranstalten. Neben Pulverhaus und  TU-Aula werden hier Konzerte international renommierter Künstler ausgerichtet.

    Die Pflege der Kontakte zur TU Clausthal wurde auf Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Laufe der Zeit erweitert und ist darüber hinaus geprägt von einem strategischen Austausch zum Zwecke der Nachwuchsfindung und Studentenförderung.
    Mit den Deutschland-Stipendien können nun auch Talente erreicht werden, zu denen als Studenten (sei es im Rahmen von Studien-, Diplom- oder Masterarbeiten) noch keine fachlichen Kontakte aufgebaut werden konnten.

     

  • Mit den Deutschland-Stipendien werden Talente erreicht, zu denen als Studierende noch keine fachlichen Kontakte aufgebaut werden konnten. Dies war bei Anton Koshelev der Fall. Erst über das Deutschlandstipendium kam er mit seinem Förderer in Kontakt.

    Anton Koshelev wurde 1996 in Moskau geboren. Seine Muttersprache ist Russisch. Englisch und Deutsch spricht er fließend. 2018 kam er nach Deutschland, um sich an der TU Clausthal für den Masterstudiengang Chemie einzuschreiben. Zuvor hatte er in Moskau an der Russian Technological University  (d.h. der Lomonosov Moscow State University) einen Doppelabschluss in den Bachelorstudiengängen Chemie und Wirtschaftsingenieurwesen erhalten. Seine Abschlussarbeit schrieb er über die “Herstellung oberflächenaktiver oligomerer Siloxane mit Endaminogruppen für immunochemische Forschungen”.

    Sowohl die Universität als auch das Thema waren nicht zufällig gewählt – seit der 9. Klasse arbeitete er darauf hin, einmal zum Studium an einen der besten Lehrstühle der Universität zu gelangen: den Lehrstuhl für Chemie und Technologie der hochmolekularen Verbindungen. Seine wissenschaftliche Forschung wurde durch den Vertrag mit der Staatskorporation „Rostec“ unterstützt; wo er als Ingenieur arbeitete und ein Jahr lang Untersuchungen im Rahmen seiner Bachelorarbeit durchführte, die er dann im Anschluss mit der Note “sehr gut” verteidigte.

    Das konsekutive Masterprogramm an der TU Clausthal, bei dem die Studierenden eine große Auswahl bei der Fächerkombination haben, gefällt ihm sehr; vor allem, dass er selbst entscheiden kann, welchen Bereich der Chemie er vertiefen möchte.

    Das Deutschland-Stipendium, bietet ihm die Möglichkeit, sich voll auf sein Studium zu konzentrieren.

    Derzeit arbeitet er am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut an einem Projekt mit einem sehr aktuellen Thema: der "Entwicklung eines Smartphone-basierten Schnelltests zum Nachweis des Corona-Virus SARS-Cov2".

    Was motiviert Anton Koshelev? Welches ist sein nächstes Ziel?

    „Deutschland ist das Land berühmter Chemiker wie Karl Ziegler, Adolf von Baeyer, Kurt Alder und anderer. Starke Grundlagenwissenschaft hat solche chemischen Konzerne wie BASF und Bayer hervorgebracht, und es gibt viele Leute die, wie ich, davon träumen, dort zu arbeiten und zur Entwicklung der Gesellschaft beizutragen. Nur die Absolventen der besten Universitäten im Land werden an solchen Unternehmen eingestellt. Ich bin sicher: hoch qualifizierte Ausbildung für die Studenten, moderne Laboratorien, sowie finanzielle Unterstützung von Universitäten garantieren, dass sich für mich die Türen der besten Chemieunternehmen Deutschlands öffnen werden.“

    Sein Förderer kann ihm dabei helfen. Das wissenschaftliche Fachgebiet von Dr. Röthele und die zahlreichen Alleinstellungsmerkmale der Sympatec GmbH bei der Vermessung disperser Eigenschaften sind dafür prädestiniert.

     

  • Jasmin Hoff steht noch am Anfang ihrer beruflichen Karriere. Im Oktober 2020 schloss Sie ihr Studium im Bereich Umweltverfahrenstechnik und Recycling erfolgreich ab.
    Dr. Stephan Röthele war im Rahmen des Deutschlandstipendiums Ansprechpartner und Mentor. Es gibt zwischen Förderer und Stipendiatin fachliche Überschneidungen wenn es um fachgerechte Sortierung bzw. den partikeltechnologischen Aspekte der Umweltverfahrenstechnik und des Recyclings geht und es gibt weitere Gemeinsamkeiten, beispielsweise den Umstand, dass beide Erststudierende in ihren Familien sind. Jasmin Hoff ist 27 Jahre alt. Ihr Vater ist Industriemeister und ihre Mutter als Betreuungskraft in einem Pflegeheim tätig.

    Nach dem Abitur beschloss Jasmin Hoff eine Berufsausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft bei den KreisWirtschaftsBetrieben Goslar zu absolvieren.

    Zu ihren Aufgaben zählte das Verladen von Schubbögen mit Restabfall mit Hilfe eines Radladers, die Grünpflege mit Sense und Rasenmäher, das Planieren von Bodenflächen mittels Raupe und die fachgerechte Sortierung und Verpackung von Schadstoffen. Bereits in der Ausbildung lernte sie so, sich in einem eher 'typischen Männerberuf' durchzusetzen.

    Ihr Interesse an der Umwelttechnik wuchs und so entschied sie sich nach Abschluss der beruflichen Ausbildung für ein Studium in der Fachrichtung Bio- und Umwelttechnik an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel. Bereits im ersten Semester des Bachelor-Studiengangs wurde sie vom Zonta Club Salzgitter für herausragende Leistungen ausgezeichnet.

    Es zeigte sich, dass das Studium die richtige Entscheidung gewesen ist, nicht nur weil sie sehr viel Spaß und Ehrgeiz mitbringt, sondern weil sie, wie sie sagt, ihren Horizont auf eine ganz andere Weise als zuvor erweitern konnte. Zielstrebig, wie Jasmin Hoff ist, schrieb sie sich nach Erhalt des Abschlusses Bachelor of Engineering in den Masterstudiengang Umweltverfahrenstechnik und Recycling an der Technischen Universität Clausthal ein.

    Er entsprach ganz ihren Vorstellungen eines Masterstudiengangs. Auch konnte sie so in der Region studieren, in der sie lebt und sich gesellschaftlich, z.B. als Teamerin im Konfirmanden-Seminar der Kirchengemeinde St. Johannes Goslar, einbrachte.

    Ihr nächstes Ziel ist die Promotion am Institut für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik der TU Clausthal. Das Deutschlandstipendium und die Unterstützung ihres Förderers werden ihr helfen, diesem Ziel ein Stück näher zu kommen.

Stipendiaten stellen sich vor

Stipendiaten stellen sich vor.

In Videos stellen sich die Stipendiaten vor.

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