Willkommen: Hunderte Erstsemester in Clausthal eingetroffen

Clausthal-Zellerfeld. Wann kommt beim BAföG das erste Geld? Welche Sportarten kann man an der TU betreiben? Welche Sprachkurse gibt es? Hunderte Erstsemester stellten an ihrem ersten Tag an der Technischen Universität Clausthal ebenso viele Fragen.

Antworten erhielten die nationalen und internationalen Studienanfänger insbesondere auf der TUC-Startmesse in der Aula. Dort präsentierten sich alle Einrichtungen der Uni. Professor Oliver Langefeld, der designierte neue Vizepräsident für den Bereich Studium und Lehre, versprach den Neuen bei seiner Begrüßung: „In Clausthal sind Sie keine Nummer wie an einer Massenuniversität, hier haben Sie einen Namen und ein Gesicht.“ Außerdem animierte der Dozent die Studentenschaft, stets nachzufragen: „Wenn Sie etwas wissen wollen, dann tragen Sie es den Professoren vor. Wir diskutieren gerne mit Ihnen.“

Um den Andrang in der Aula in Grenzen zu halten, waren die Studienanfänger in zwei Gruppen unterteilt worden. Eine Hälfte kam um 15, die zweite um 16 Uhr. „Das hat prima funktioniert, so konnten wir allen Erstsemestern und ihren Fragen gerecht werden“, sagte Herbert Stiller, der Leiter des Studienzentrums. Da der Zeitraum der Einschreibung noch bis Mitte Oktober läuft, liegt noch keine Zahl aller Neuimmatrikulierten vor. Der Trend ist positiv. „Wir gehen davon aus, dass wir die Zahl von insgesamt 3200 Studierenden in Clausthal aus dem vergangenen Wintersemester übertreffen“, hofft Stiller. Die meisten Einschreibungen entfallen bisher auf die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau und Betriebswirtschaftslehre.

Unter den neuen Clausthaler Studierenden, die ebenso aus der näheren Umgebung wie aus ganz Deutschland oder dem Ausland kommen, wird ein Aspekt immer wieder genannt, der für den Hochschulstandort im Oberharz spricht. „Die TU Clausthal ist überschaubar und persönlich“, sagte etwa Lea Jentzsch aus Berlin. Die ländliche Umgebung macht der Hauptstädterin nichts aus. „Ich kenne das, meine Oma wohnt auch auf dem Land.“

Bevor die „Erstis“ auf die TUC-Startmesse strömten, waren sie am Morgen von den Dekanen der verschiedenen Studienrichtungen empfangen worden. Dabei erfuhren beispielsweise die angehenden Wirtschaftswissenschaftler im Vortrag von Professor Christoph Schwindt, dass Herbert Grönemeyer seine ersten Lebensmonate in Clausthal-Zellerfeld verbracht hat. Außer Ingenieure und Naturwissenschaftler kann der Oberharz also auch Musiker hervorbringen. Für vertiefende Fragen zu diesem Thema standen auf der TUC-Startmesse Vertreter von Orchester und Chor der Universität bereit.

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Rosen zur Begrüßung: Studienanfänger der TU Clausthal.