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Volkswagen AG zeigt Interesse an Clausthaler Studierenden

Clausthal-Zellerfeld. Die Nähe zur Industrie wird in der Ausbildung an der Technischen Universität Clausthal großgeschrieben. Ein Beispiel dafür ist die Ringvorlesung „Automobilproduktion“, die immer dienstags (14 Uhr, Kleiner Horst-Luther-Hörsaal) läuft. Getragen wird sie von wechselnden Dozenten des Volkswagen-Konzerns.

„Wir sind stolz, auch in diesem Semester einen der weltweit führenden Hersteller im Automobilbereich, die Volkswagen AG, an die TU Clausthal bekommen zu haben.“ Mit diesen Worten begrüßte Professor Volker Wesling, Direktor am Institut für Schweißtechnik und Trennende Fertigungsverfahren, bei der Auftaktveranstaltung mehr als 50 Studierende. Wesling, auch Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer der Hochschule, erhofft sich von der Vorlesung, dass sie für die Studierenden eine Brücke von der Theorie in die Praxis schlägt.

Die Inhalte der Veranstaltung reichen von der Blechteilfertigung im Presswerk über Fügetechnik im Karosseriebau bis hin zur Herstellung hochfester sicherheitsrelevanter Strukturbauteile. Außerdem wird es eine Exkursion nach Wolfsburg in das Presswerk und den Karosseriebau der weltgrößten Automobilfabrik geben. Allein an diesem Standort zählt das Unternehmen rund 50.000 Beschäftigte.

Wer als Studierender der TU Clausthal an einem Praktikum oder einer Studien- bzw. Abschlussarbeit im Wolfsburger Konzern interessiert ist, kann sich bewerben. „Ihre Studienrichtungen und wissenschaftlichen Themen passen bestens in das Profil unseres Automobilunternehmens“, motivierte Maren Peters, Leiterin Personalmarketing bei Volkswagen, zu Beginn der Ringvorlesung die Hörerschaft. Aufgrund besonderer Leistungen können Praktikanten nach erfolgreichem Assessmentcenter in die „Studentische Talentbank“, das studienbegleitende Entwicklungsprogramm, aufgenommen werden. Nähere Informationen finden Interessierte unter www.volkswagen-karriere.de. Dazu besteht die Möglichkeit, unter www.facebook.com/volkswagen.karriere mit dem Unternehmen in Dialog zu treten.

Innerhalb des Konzerns sind derzeit etwa Gewichtseinsparungen beim automobilen Karosseriebau ein großes Thema. Immer mehr Leichtbauwerkstoffe würden verwendet, damit der Energieverbrauch beim Fahren weniger werde. Grundsätzlich stellte Dr. Albrecht Stalmann von der Volkswagen AG bei seinem Vortrag über Herausforderungen beim Karosseriebau fest: „In der Automobilbranche ist derzeit vieles im Umbruch.“ Woher bekommen die Fabriken künftig die Energie? Welchen Antriebsformen gehört die Zukunft? Fazit: Es gibt viel zu tun für die kommende Generation der Ingenieure.

Kontakt:


TU Clausthal


Pressesprecher


Christian Ernst


Telefon: 05323 - 72 3904


E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

Im Gespräch (von links): Dr. Albrecht Stalmann, Maren Peters (beide Volkswagen AG) und TU-Vizepräsident Professor Volker Wesling.