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Landeshochschulkonferenz in Clausthal

Die Tagung der Präsidentinnen und Präsidenten der niedersächsischen Hochschulen hat erstmals seit 2013 wieder an der Oberharzer Universität stattgefunden.

Professor Joachim Schachtner, Präsident der TU Clausthal, hieß Anfang September rund 20 Teilnehmende der Landeshochschulkonferenz (LHK) Niedersachsen in der Aula Academica der Universität willkommen. Die mehrstündige Plenarsitzung der Präsidentinnen und Präsidenten der Hochschulen lief aufgrund der Corona-Krise unter strikten Hygieneauflagen. „Es war sehr schön, dass die Konferenz hier hat stattfinden können. Ich danke allen Beteiligten, die sich in Corona-Zeiten in die nicht gerade einfache Organisation eingebracht haben“, so Professor Schachtner.

Mehrmals jährlich trifft sich die LHK zu ihren Sitzungen. Auf dem aktuellen Termin tauschten sich die Hochschulleitenden insbesondere dazu aus, wie das kommende Semester unter den Bedingungen der COVID-19-Pandemie möglichst optimal gestaltet werden kann. Einigkeit besteht auch mit Niedersachsens Wissenschaftsministerium darüber, dass ein Hybridsemester bevorsteht. Das heißt, Präsenzveranstaltungen können im Wintersemester unter Beachtung des Infektionsschutzes durchgeführt werden, aber auch Online-Lehre soll weiter einen hohen Anteil ausmachen. In diesem Zuge teilte der LHK-Vorsitzende Professor Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich (Universität Hildesheim) mit, dass nun auch Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler wegen der Corona-Einschränkungen eine Verlängerung der Regelstudienzeit um ein Semester erwägt. Im Verlauf der Konferenz standen dann weitere Themen auf dem Programm, beispielsweise eine gerechte Hochschulfinanzierung und die Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Dem Tagungsort angemessen, wurden die hochschulpolitischen Diskussionen zur Mittagszeit um einen kurzen Vortrag über die Clausthaler Aula Academica bereichert. Kai  Rüprich vom Architekturbüro HDR und Jan Fortunski (Staatliches Baumanagement Südniedersachsen) luden zu einer Führung insbesondere durch den 14 Meter hohen, in den Farben Petrol, Grau und Lachs gestalteten Kuppelsaal ein. Die Aula war 1927 nach den Plänen des jungen Architekten Leopold Rother in den Stilrichtungen Bauhaus und Art déco errichtet worden. Die Restaurierung des imposanten Bauwerks nach dem damaligen Vorbild steht kurz vor dem Abschluss.

Nach dem architektonischen Exkurs widmeten sich die LHK-Mitglieder wieder Hochschulthemen. Die niedersächsische Landeshochschulkonferenz ist ein Zusammenschluss von 21 Hochschulen des Bundeslandes. Vertreten werden die Wissenschaftseinrichtungen durch ihre Präsidentinnen und Präsidenten, die sich mit übergreifenden Angelegenheiten der Hochschulen befassen und gemeinsame Anliegen zur Geltung bringen. Die LHK nimmt die Interessen der Mitgliedshochschulen in Bezug auf Lehre, Studium und Forschung in der Hochschulpolitik sowie in der Öffentlichkeit wahr und vertritt die Positionen gegenüber Land und Bund.


Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

 

Unter Berücksichtigung der Abstandsregeln tagten die Präsidentinnen und Präsidenten der niedersächsischen Hochschulen in der Aula Academica der TU Clausthal. Foto: Ernst