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Hochschule arbeitet Historie weiter auf

Senat der Universität beschließt die Einrichtung einer „Senatskommission zur Geschichte der TU Clausthal“.

Unter dem Vorsitz von Professorin Heike Schenk-Mathes, der Vizepräsidentin für Gleichstellung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, ist auf der jüngsten Senatssitzung eine siebenköpfige Kommission zur Geschichte der TU Clausthal gebildet worden. In dem Gremium sind alle Statusgruppen der Universität vertreten.

Anlass für die Arbeit der Kommission ist zum einen das bevorstehende 250-jährige Bestehen der Technischen Universität Clausthal und ihrer Vorgängerinstitutionen. Im Jahr 2025 feiert die Hochschule, deren Anfänge bis in das Jahr 1775 zurückgehen, ihr Jubiläum. Dabei wird auch auf die Entwicklung von einer montanistischen Lehrstätte über die Zeit als Bergakademie bis hin zur Technischen Hochschule und heutigen Technischen Universität zurückgeblickt.

Zum anderen hat die Universität zu Jahresbeginn in Diplom-Archivarin Teresa Haars erstmals eine Archivarin eingestellt, die inzwischen eine umfangreiche Bibliografie mit Werken und Aufsätzen zur Geschichte der Clausthaler Hochschule und ihrer Einrichtungen zusammengestellt hat. Zudem werden die Aktentitel (nicht die kompletten Akten) sukzessive in die Online-Datenbank Arcinsys aufgenommen. Dabei zeichnen sich drei Aufarbeitungsstufen ab: Die Zeit von den Anfängen bis zum Zweiten Weltkrieg ist gut erforscht. Zum Zweiten Weltkrieg ist eine umfangreiche Publikation von Altrektor Professor Georg Müller vorhanden, hier wäre noch eine Außenperspektive wünschenswert. Und die Jahre nach 1945 sind bisher kaum betrachtet worden. Dies kann ein Ansatzpunkt für die Arbeit der Kommission sein.

 

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

 

 

Das Hauptgebäude der Clausthaler Hochschule im Jahr 1961 – damals noch mit der Plattform für meteorologische und astronomische Beobachtungen über dem Mittelbau. Insbesondere auch die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg will die Kommission betrachten. Foto: Universitätsarchiv/Zirkler