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CUTEC erhält 2,9 Millionen Euro zur Verbesserung der Infrastruktur

Staatssekretärin Dr. Johannsen übergibt Bewilligungsbescheid für das Projekt „CUTEC-I“, um neue Entwicklungen im Clausthaler Umwelttechnik Forschungszentrum zu unterstützen

Die Forschungsinfrastruktur im CUTEC Clausthaler Umwelttechnik Forschungszentrum kann weiter ausgebaut und modernisiert werden. Das Projekt „CUTEC-I“ wird im Rahmen der EFRE-Richtlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ mit Fördermitteln in Höhe von 2,9 Millionen Euro unterstützt. Mit den Eigenanteilen der TU Clausthal und des Forschungszentrums stehen damit rund 3,8 Millionen Euro zur Verfügung, die während der Laufzeit des Projektes bis Juni 2022 in neue Geräte und Anlagen investiert werden. Den entsprechenden Bewilligungsbescheid übergab Dr. Sabine Johannsen, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, am 22. November im CUTEC-Forschungszentrum.

„Die vom CUTEC beantragten Geräte sind ein Meilenstein, um national und international wettbewerbsfähig zu bleiben“, so die Staatssekretärin: „Mit der zukünftigen Forschungsausstattung steigen die Chancen des CUTEC, an Programmen der Spitzenforschung teilzunehmen. Davon wird auch die Wirtschaft profitieren. Der Transfer und der Austausch mit den Unternehmen wird vorangetrieben und technische Innovationen kommen so noch gezielter in den Markt.“

Die Bedeutung der Investition für die TU Clausthal, in die das CUTEC-Forschungszentrum im Sommer 2017 integriert worden ist, stellt Universitätspräsident Professor Joachim Schachtner heraus: „Unsere Universität beschäftigt sich mit Technologien und Methoden zum nachhaltigen Management der Ressourcen Energie – Material – Information und greift dabei das Konzept der Circular Economy, der Kreislaufwirtschaft auf. In diesem Forschungsprofil spielt das CUTEC auch dank des nun möglichen Ausbaus mit seinen Themen eine wesentliche Rolle, worüber wir uns sehr freuen.“

Geplant ist eine auf den zentralen Forschungsschwerpunkt der TU ausgerichtete Erweiterung der Ausstattung in den einzelnen Abteilungen des CUTEC-Forschungszentrums. Mit dieser soll das wissenschaftliche Fundament für interdisziplinäre Kooperationen im Forschungsprofil der TU Clausthal erweitert und der Weg insbesondere für neue und verstärkte Entwicklungen im Hinblick auf den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis unterstützt werden.

„Im Bereich der Sektorkopplung von Rohstoffen und der Energie liegt ein ganz immanent wichtiges Forschungsgebiet einer nachhaltigen Industriegesellschaft“, sagt Professor Daniel Goldmann, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums. „Mit dieser Ausstattung können wir wichtige neue Fragestellungen auf diesem Gebiet beantworten. Es ermöglicht einen innovativen Ansatz für den Umgang mit Ressourcen und versetzt die Forscherinnen und Forscher im CUTEC darüber hinaus auch in die Lage, Wege in eine klimaschonendere Gesellschaft aufzuzeigen.“

Noch im ausklingenden Jahr werden die ersten Arbeiten für die Umsetzung des umfangreichen Projektes gestartet, damit das CUTEC seinen Anlagen- und Analysengerätepark entsprechend ausbauen kann. Dieser soll – mit Fortschreiten der Integration des Forschungszentrums in die TU Clausthal – im großtechnischen Maßstab sowohl für den rohstofflichen als auch den energetischen Bereich angelegt sein. Dabei wird die neue Ausstattung auch den analytischen Bereich erweitern, der in enger Verbindung mit der analytischen Chemie der TU und den geplanten Service-Plattformen als Bindeglied zwischen der Grundlagenforschung (etwa in Leitprojekten der TU) und der transfernahen Forschung bis hin zur industriellen Umsetzung bei den Wirtschaftspartnern dient.

 

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

Bewilligungsbescheid übergeben (von links): Dr. Sabine Johannsen, Staatssekretärin im Niedersächsischen Wissenschaftsministerium, Professor Daniel Goldmann (CUTEC-Vorstandsvorsitzender), Professor Alfons Esderts (Vizepräsident der TU Clausthal für Forschung, Transfer und Internationales) sowie Irene Strebl, hauptberufliche Vizepräsidentin der Universität. Foto: Ernst