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Clausthaler Professor an der Chungnam National University in Korea

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Den Forschungspreis „Distinguished Visitor Award“ für herausragende Leistungen als ausländischer Forscher hat die koreanische Stiftung für Wissenschaft und Ingenieurwesen Professor Yuri Estrin von der TU Clausthal im vergangenen Herbst verliehen.

Diesen Preis erhalten ausschließlich Wissenschaftler, die leitende Professoren an weltweit führenden Forschungsinstituten sind, international an der Spitze ihres Forschungsgebiets stehen oder nobel- oder fieldspreisverdächtige Forschungsergebnisse erzielt haben. Er wird jährlich an 10 bis 15 Wissenschaftler quer durch alle Dizipline vergeben.

Die Auszeichnung erhielt Professor Estrin für seine umfangreiche wissenschaftliche Kooperationen mit koreanischen Kollegen und seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet von Nanomaterialien an der TU Clausthal. Die TU Clausthal nimmt auf dem Gebiet der Nanomaterialien eine international anerkannte Position ein.

Zu dem Preis gehört ein Forschungsaufenthalt in Korea, den Professor Estrin an der Chungnam National University in Daejeon in diesem Frühjahr verbrachte. Er arbeitete mit seinem Kollegen, Professor Hyong Seop Kim, an der Entwicklung und Charakterisierung neuer nanokristalliner Materialien. Mögliche Anwendungen dieser Materialien mit ultrafeiner Struktur reichen von der Mikrosystemtechnik bis hin zur Medizintechnik. Die nanokristallinen Materialien ermöglichen den Einsatz miniaturisierter Implantate wie Schrauben und Plättchen bis hin zu so genannten Stents in der Blutgefäßchirurgie. Im Fahrzeugbau stehen leichte und besonders gut formbare Aluminium- und Magnesiumlegierungen mit Nanostruktur kurz vor der Anwendung.

Professor Estrin besuchte in Korea zahlreiche Forschungsstätte wie das Korea Advanced Institute of Science and Technology, das National Research Laboratory for Step-NC Technology und die National University in Seoul. Er hielt dort Vorträge über seine Forschung und führte Gespräche, um Kooperationen zwischen der TU Clausthal und diesen aufstrebenden Forschungseinrichtungen aufzubauen.

Professor Yuri Estrin <p> (Das Bild ist in Druckqualität bei der Pressestelle erhältlich)