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Symposium Materialtechnik als Online-Konferenz

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Tagung des Clausthaler Zentrums für Materialtechnik (CZM) mit mehr als 80 Beiträgen ausschließlich in digitaler Form statt.

Am 25. und 26. Februar 2021 veranstaltet das CZM der TU Clausthal das 4. Symposium Materialtechnik. Wegen der aktuellen Situation findet die Veranstaltung als Online-Konferenz statt. In insgesamt drei moderierten digitalen Auditorien mit über 80 Beiträgen aus Wissenschaft und Industrie sowie einer interaktiven Postershow erwartet die Teilnehmenden ein interessantes Programm.

In den vergangenen Jahren konnte das Symposium Materialtechnik eine Verbindung zwischen den verschiedenen Teilbereichen der Werkstoff- und Materialwissenschaften schaffen. Auch in diesem Jahr soll diese Verbindung erhalten bleiben und als digitale Konferenz den Vortragenden, Teilnehmenden und Zuschauern einen wissenschaftlichen Austausch ermöglichen.

Neben den Themenschwerpunkten der Additiven Fertigung von metallischen, polymeren und keramischen Strukturen werden tiefere Einblicke in neuartige hybride Leichtbausysteme sowie Faserverbunden gegeben und innovative Entwicklungen moderner Energiespeicher vorgestellt. Eine Sondersession des Niedersächsischen Innovationsverbundes Grotesk (Generative Fertigung optischer, thermaler und struktureller Komponenten) und die parallele Vorstellung von digitalen Demonstratoren und der Ergebnisse in einem teil-interaktiven Konferenzraum zeigt die aktuellen Entwicklungen in der laserbasierten additiven Fertigungstechnik.

Des Weiteren rückt eine SFB-Initiative der TU Clausthal, das sogenannte Wire Arc Additve Manufacturing (WAAM), ganzheitlich in den Fokus. Dabei kommt das Metall-Schutzgas-Schweißen als Verfahren zur Anwendung. Einzelpunkte reichen von der Werkstofftechnik über Prozessregelungsaspekte bis hin zum Bauteilverhalten. WAAM eignet sich insbesondere für größere Aufbauraten. Darüber hinaus präsentieren sich ausgewählte Projekte des vor rund einem Jahr gestarteten Sonderforschungsbereiches (SFB) „Sauerstofffreie Fertigung“, an dem die TU Clausthal neben der Leibniz Universität Hannover beteiligt ist.

Zwei Leitvorträge stehen ebenfalls auf dem Programm. Guido Frohnhaus vertritt als Mitglied der Geschäftsführung die Firma Arburg, die ein weltweit führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Spritzgusstechnik und Kunststoffverarbeitung ist. Aus dem wissenschaftlichen Bereich wird Professor Norbert Enzinger von der Universität Graz erwartet. Er referiert über den Einsatz sowie die technologischen Potenziale von Fülldrähten beim Wire Arc Additive Manufacturing. Er spannt damit einen perfekten Bogen zur Clausthaler SFB-Initiative und zeigt, dass der WAAM-Prozess auch international im Fokus steht. Zusätzlich wird im Umfang eines Sonderblocks Professor Martin Korte der Technischen Universität Braunschweig durch einen wissenschaftlichen Gastbeitrag aus dem Bereich der Neurobiologie zum Thema „Lebenslanges Lernen“ den ersten Konferenztag abschließen.

Die Tagungsgebühr der Online-Veranstaltung beträgt 220 Euro, inklusive Tagungspaket, bestehend aus Tagungsmaterialien und Präsentbox. Bachelor- und Masterstudenten können sich für einen kostenlosen Zugang zum Symposium Materialtechnik anmelden.

Weitere Informationen sowie das gesamte Programm und die Anmeldung:
www.czm.tu-clausthal.de/symmat2021


Kontakt:
Dr.-Ing. Henning Wiche
Clausthaler Zentrum für Materialtechnik
E-Mail: sekretariat@czm.tu-clausthal.de
Telefon: +49 5323 72-3330
Telefax: +49 5323 72-3399

 

Als eine in diesem Jahr rein digitale Konferenz bietet das Symposium Materialtechnik bereits zum vierten Mal eine Plattform für den wissenschaftlichen Transfer von neuen Erkenntnissen sowie Ergebnissen aus einer großen Bandbreite verschiedener Teildisziplinen. Foto: Elena Brunke