2,7 Millionen Euro für Gründungsvorhaben der TU Clausthal

Mit der Übergabe des Zuwendungsbescheides durch Wirtschaftsminister Bernd Althusmann ist der Startschuss für den Hightech-Inkubator „Digital GreenTech“ der TU Clausthal gefallen.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann überreichte am 31. August im Center for Digital Technologies (DIGIT) der TU Clausthal den Zuwendungsbescheid für den Hightech-Inkubator (HTI) „Digital GreenTech“. Universitätspräsident Prof. Joachim Schachtner, die hauptberufliche Vizepräsidentin Irene Strebl und Prof. Andreas Rausch, Vorstandsvorsitzender des DIGIT, nahmen den Bescheid über rund 2,7 Millionen Euro entgegen. Mit der Übergabe fällt in der Recyclingregion Harz zugleich der Startschuss für den HTI Digital GreenTech, in dem das Land Niedersachsen Gründungsprojekte im Bereich Digitalisierung und Nachhaltigkeit fördert. Als einer von acht Hightech-Inkubatoren, für die das Land Mittel von insgesamt 35 Millionen Euro bereitstellt, wird der HTI Digital GreenTech von der TU Clausthal verwaltet. Das Coaching erfolgt durch das Center for Digital Technologies in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Region Goslar (WiReGo).

„Das Zusammenwirken von Digitalisierung und grünen Technologien ist ein mehr denn je zukunftweisendes Feld. Durch die Förderung des Hightech-Inkubator-Projektes, das im Übrigen ideal zum thematischen Dach der TU Clausthal, der Circular Economy, passt, wird gerade auch die Recyclingregion Harz nachhaltig mit innovativen Impulsen und Gründungskultur gestärkt“, so Universitätspräsident Prof. Schachtner.

Prof. Rausch freut sich, die Start-up-Szene des Landes mit dem HTI Digital GreenTech voranzubringen: „Welches Potenzial in der Niedersächsischen Gründerszene steckt, haben uns die über 75 Bewerbungen gezeigt, mit denen sich Gründerteams, Einzelgründerinnen und -gründer sowie junge Unternehmen für diese Förderung beworben haben. Mit dem Programm möchten wir Start-ups bei der Umsetzung nachhaltiger Gründungsvorhaben im Bereich der „Digitized Circular Economy“ unterstützen und das Land Niedersachsen, insbesondere die Recyclingregion Harz, als attraktive Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer mit innovativem Unternehmergeist transformieren.“

Insgesamt neun Gründerteams konnten die zehnköpfige Jury, besetzt mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Forschung, von ihren innovativen Vorhaben überzeugen. Sie werden nun mit bis zu 200.000 Euro pro Team bis Ende 2024 gefördert. Wirtschaftsminister Althusmann erläuterte: „Mit dieser Förderung setzt die Landesregierung einen starken Impuls für ein beeindruckendes Cluster im Bereich Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft hier im Harz. Neben der 2-Millionen-Euro-Förderung für das Center for Digital GreenTech kommen nun noch rund 2,7 Millionen Euro für den Hightech-Inkubator dazu. Ich bin mir sicher, dass mit starken Partnerinnen und Partnern zukunftsgerichtete Lösungen für die Circular Economy gefunden werden. Hochinnovative und flexible Start-ups werden immer mehr zu wichtigen Bausteinen, um die drängenden gesellschaftspolitischen Fragen zu lösen. Gleichzeitig tragen sie zum Wachstum der Wirtschaft bei.“

Erik Homann, Bürgermeister der Stadt Seesen und Mitglied der Auswahl-Jury, zeigt sich vom Gründungspotenzial begeistert, das im HTI Digital GreenTech künftig gefördert wird: „Ich bin überwältigt von der Vielzahl guter Ideen und der Innovationsfreude der Gründerteams. Die durch den Hightech-Inkubator gebotene Chance müssen wir für unsere Region nutzen. Wenn es uns gemeinsam gelingt, hervorragende Rahmenbedingungen zu schaffen, wächst hier unsere wirtschaftliche Zukunft heran.“

Weitere Informationen mit einer Kurzvorstellung der Start-ups

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Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (vorne links) hat einen Zuwendungsbescheid über 2,7 Millionen Euro an Universitätspräsident Prof. Joachim Schachtner, die hauptberufliche Vizepräsidentin der TU Clausthal, Irene Strebl, und an Prof. Andreas Rausch, den Vorstandsvorsitzenden des DIGIT, übergeben. Zuvor würdigte der Minister das Vorhaben, durch das Start-ups gefördert werden (siehe auch Bilder unten). Fotos: Christian Ernst