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Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinaus

Forschende und Politikerinnen und Politiker aus China und Deutschland tauschten sich während des Chinesisch-Deutschen Forums für Wissenschafts- und Technologiezusammenarbeit aus.

Organisiert wurde die Online-Konferenz von Annette Schavan (deutsche Präsidentin des Deutsch-Chinesischen Dialogforums) und Professor Wan Gang (Alumnus der TU Clausthal und chinesischer Präsident des Chinesisch-Deutschen Dialogforums).

Universitätspräsident Professor Joachim Schachtner sprach in diesem Rahmen über die Kooperationen der TU Clausthal mit der Volksrepublik. „Für die TU Clausthal ist China ein bedeutender und strategischer Partner, daher war es uns auch ein besonderes Anliegen ein China-Kompetenzzentrum an unserer Universität einzurichten“, sagte Professor Schachtner. „Gerade sind wir dabei unsere China-Strategie bis 2030 weiterzuentwickeln.“ Diese beinhaltet unter anderem die Gründung eines internationalen Promotionskollegs dessen Forschungsprogramm im Bereich Wasserstofftechnologie, E-Mobilität und Intelligente Fertigung liegt. Geplant sind gemeinsame Entwicklungsprojekte mit der Industrie sowie Sommer- und Winterschulen. Gemeinsam mit Professor Schachtners Vorgänger im Präsidentenamt, Professor Thomas Hanschke, Chinabeauftragter des Landes Niedersachsen und Professor Michael Z. Hou, Leiter des China-Kompetenzzentrums, findet die Planung dazu Anfang November im Rahmen der China Woche 2020 statt.

Annette Schavan sprach in ihrer Videobotschaft von einer Zeitenwende infolge der Pandemie, die vor allem das Verhältnis zwischen Politik, Wissenschaft und Bildung betrifft. Es stellt sich die Frage, was getan werden muss, damit die Corona-Krise im Hinblick auf die junge Generation zur Chance wird. Um dieser Herausforderung stärker nachgehen zu können, haben Frau Schavan und Herr Wan Gang die Chinesisch-Deutsche Akademie für Junge Eliteforscher initiiert. Gemeinsam mit der Universität Paderborn wird die TU Clausthal eine deutsche Allianz zur Zusammenarbeit im Bereich Wissenschaft und Bildung mit China formen.

Professor Hou thematisierte außerdem die Kooperation der TU Clausthal mit China im Bereich der nachhaltigen Energiesysteme. Ein Beispiel dafür ist das erst kürzlich beim Bundesministerium für Bildung und Forschung eingereichte Verbundprojekt „Chinesische Innovationspolitik an den Beispielen China Standards 2035 und Energiewende“. Ziele des Vorhabens sind unter anderem verbesserte und zielführende Kooperation mit China in den Bereichen Energiewende und Klimawandel sowie die Erarbeitung von individuellen Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Fachverbände und Institutionen in Deutschland und Europa. Bei dem Projekt arbeitet die TU Clausthal mit der Universität Göttingen als Verbundpartner und ihren 13 chinesischen Partneruniversitäten eng zusammen. 

Professor Wan Gang appellierte zum Abschluss noch einmal an alle „solidarisch voranzugehen, zukunftsorientiert gemeinsam auf die Herausforderungen der Epidemie zu reagieren und die chinesisch-deutsche Wissenschafts- und Technologiekooperation auf eine neue Höhe zu bringen“.

 

Kontakt:
TU Clausthal
Nadine Kaiser
Telefon: +49 5323 72-3952
E-Mail: nadine.kaiser@tu-clausthal.de

Professor Wan Gang hielt das Schlusswort auf der Konferenz. Foto: Hübner