Positives Signal für Simulationswissenschaftliches Zentrum

Clausthal-Zellerfeld. Die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen hat am Mittwoch das geplante Simulationswissenschaftliche Zentrum Clausthal-Göttingen begutachtet. Die unabhängige Expertengruppe besuchte die TU Clausthal, ließ sich die Planungen erläutern und zog zum Abschluss ein erstes, positives Fazit.

Das Thema „Simulation“ wird gegenwärtig in einem fächerübergreifenden Verbund unter Leitung von Professor Thomas Hanschke (Institut für Mathematik) und Professor Peter Blöchl (Institut für Theoretische Physik) an der TU Clausthal bearbeitet. Zukünftig sollen diese Arbeiten in dem gemeinsam mit der Universität Göttingen getragenen Simulationswissenschaftlichen Zentrum fortgesetzt werden. Das Konzept wurde von den Gutachtern in ihrer vorläufigen Stellungnahme ausdrücklich befürwortet. „Das Thema ist sehr aktuell und von großer praktischer und wissenschaftlicher Bedeutung“, bescheinigte Professor Wolffried Stucky (Universität Karlsruhe) den Clausthaler und Göttinger Wissenschaftlern. Die gewählten Themenbereiche, die sich von Verkehrsnetzen über Materialsimulation bis zum Grid-Computing erstrecken, werden als sehr innovativ angesehen. Gelobt wurde auch die in dieser Form neuartige Zusammenarbeit zweier Hochschulstandorte.

TU-Vizepräsident Professor Hanschke freut sich über das positive Ergebnis und sieht darin vor allem eine Bestätigung für die von Senat und Präsidium eingeleiteten Strukturmaßnahmen. In dem Zentrum sollen nach einer Anlaufphase etwa 20 Professoren und 40 Nachwuchswissenschaftler aus Mathematik, Informatik, Physik und Ingenieurwissenschaften zusammenarbeiten.

Kontakt:


TU Clausthal


Institut für Mathematik


Professor Thomas Hanschke


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