IFAD – Reorganisation des Clausthaler Instituts

Lehrstuhl für Rohstoffaufbereitung und Recycling wird zum Institut für Aufbereitung, Recycling und Kreislaufwirtschaftssysteme

In den vergangenen Jahren ist das Arbeitsgebiet des bisherigen Lehrstuhls für Rohstoffaufbereitung und Recycling in Forschung und Lehre stetig gewachsen. Auch der Schwesterlehrstuhl für Deponietechnik und Geomechanik am IFAD wurde im Rahmen der Berufung von Frau Prof. Eleni Gerolymatou auf aktuelle Herausforderungen in den Bereichen Geomechanik und multiphysikalische Systeme neu ausgerichtet. Die Ernennung weiterer Professuren und eine an den Arbeitsschwerpunkten orientierte Strukturierung von Instituten der TU Clausthal führt nun zur Reorganisation des bisherigen Instituts für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik zum 1. April. Der Lehrstuhl für Geomechanik und multiphysikalische Systeme wird künftig Teil des Instituts für Endlagerforschung (IELF).

Der bisherige Lehrstuhl für Rohstoffaufbereitung und Recycling wird zum Institut für Aufbereitung, Recycling und Kreislaufwirtschaftssysteme ausgeweitet, wird aber auf Grund der eingeführten Marke weiter unter IFAD firmieren. Neben der bisherigen Professur für Rohstoffaufbereitung und Recycling, vertreten durch Prof. Daniel Goldmann, ist zum 1. März 2022 die Professur für Kreislaufwirtschaftssysteme, vertreten durch Frau Prof. Christine Minke, hinzugekommen. Durch die zunehmend engere Verknüpfung mit Aktivitäten am CUTEC Clausthaler Umwelttechnik Forschungszentrum und der Ernennung von Michael Sievers zum außerplanmäßigen Professor der TU Clausthal für das Gebiet der industriellen Abwassertechnik, ist Prof. Sievers in Doppelfunktion neben seiner Position als Abteilungsleiter am CUTEC nun auch Mitglied der Leitungsebene am IFAD. Im Laufe des Jahres sollen zwei weitere Professuren im Bereich der hydrometallurgischen Aufbereitung sowie dem Gebiet Nachhaltigkeit und soziotechnische Transformation das Team um die anderen Professuren und die vier Arbeitsgruppenleitungen verstärken.

„Wir als IFAD werden uns in Zukunft noch stärker als bisher schon in Lehre, Forschung, Technologietransfer und gesellschaftlicher Transformation engagieren“, sagt Prof. Goldmann für die Institutsleitung des IFAD.

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Die Abkürzung IFAD steht vom 1. April an für: Institut für Aufbereitung, Recycling und Kreislaufwirtschaftssysteme. Foto: Kreutzmann