Gute Voraussetzungen für Energieforschungszentrum Niedersachsen (EFZN) in Goslar

Hannover/Goslar. „Die Errichtung des Energieforschungszentrums (EFZN) am Standort Goslar ist auf gutem Wege“, erklärten Staatssekretär Dr. Josef Lange, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Oberbürgermeister Dr. Otmar Hesse als Vertreter der Stadt Goslar und der Präsident der Technischen Universität Clausthal Professor Dr. Edmund Brandt zum Ergebnis eines Gesprächs am Montag, den 26. Juni, in Hannover.

Die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen (WKN) hat sich in einem Gutachten grundsätzlich positiv zum Konzept des Energieforschungszentrums und zu dessen Standort in Goslar geäußert. Grundlage des Gutachtens war hinsichtlich des Standorts und der Kosten des EFZN der Beschluss des Rates der Stadt Goslar vom 1. November 2005, für das EFZN das Gebäude 2 der Rammelsberg-Kaserne zur Verfügung zu stellen. Dieser Ratsbeschluss wurde von Oberbürgermeister Hesse vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussionen über den möglichen Standort des EFZN in Goslar in den letzten Tagen bekräftigt.



„Nach dem Gespräch wird das Wissenschaftsministerium der Landesregierung einen Entscheidungsvorschlag vorlegen, der sich an dem Gutachten der Wissenschaftlichen Kommission orientiert. Wir gehen davon aus, dass die Landesregierung dazu noch vor der parlamentarischen Sommerpause eine Entscheidung treffen wird“, fassten die Gesprächsteilnehmer übereinstimmend das Ergebnis der Beratungen zusammen.



Alle Gesprächsteilnehmer unterstrichen, dass die Errichtung eines Energieforschungszentrums unter Federführung der TU Clausthal unter Beteiligung der TU Braunschweig sowie der Universitäten Hannover und Oldenburg einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Energieforschung Niedersachsens leisten und die Position des Landes auf diesem Felde nachhaltig stärken wird. Der Energieforschung komme - das hätten die Energiepreisentwicklungen der letzten Monate gezeigt - für die Zukunft eine noch höhere Bedeutung zu als vielfach angenommen werde. Deshalb seien Investitionen in dieses Forschungsfeld Investitionen in die Zukunft einer nachhaltigen Energieversorgung und damit auch wirtschaftlichen Entwicklung.



Quelle: Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK)



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