Frauennetzwerk „Women&Science TU Clausthal“ gestartet

Die Initiative für das neue Netzwerk ist von Nachwuchswissenschaftlerinnen aus dem Mentoring-Programm „WiMINToring“ ausgegangen.  Weitere Teilnehmerinnen sind willkommen.

„Frauen in Führungspositionen“ – zu diesem Thema hat Mitte März der erste Netzwerkabend des aktuellen Mentoring-Programms für Nachwuchswissenschaftlerinnen der TU Clausthal stattgefunden. Für die virtuelle Vorstellung brachten alle Teilnehmenden ein Band bzw. einen Faden mit, der symbolisch für jede einzigartige Persönlichkeit steht. Im Nachgang der Veranstaltung wurden die Bänder zusammengeknüpft, so dass ein großes, buntes Netz als Ausdruck der Zusammengehörigkeit entstand. Mit dieser sinnbildlichen Handlung ist das neue Frauennetzwerk an der TU offiziell aus der Taufe gehoben worden.

Den „WiMINToring“-Netzwerkabend hatte Professorin Heike Schenk-Mathes, die Vizepräsidentin für Gleichstellung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, mit einem Impulsvortrag eröffnet. Anschließend wurden drei Portraits von weiblichen Spitzenkräften aus dem Buch „Spitzenkräfte – Frauen in Führungspositionen“ von Dr. Marie-Luise Braun vorgestellt, bevor die Gründung des neuen Netzwerks in den Mittelpunkt rückte.

Die Idee, ein Frauennetzwerk an der TU Clausthal zu gründen, war bereits während des ersten Mentoring-Durchgangs im Wintersemester 2019/2020 entstanden. Die damalige Mentee-Gruppe besaß einen großen Wunsch nach Vernetzung. Neben dem wichtigsten Punkt, den Gesprächen zwischen den Mentees und ihren Mentorinnen bzw. Mentoren, zeigte sich schnell, dass die damals organisierten Netzwerkabende großen Anklang fanden. Gemeinsam, und unter besonderem Engagement der ehemaligen Mentee Katarzyna Kapustka M.Sc. und ihrer Mentorin Dr. Beate-Maria Zimmermann, wurde die Idee verfolgt, ein Frauennetzwerk für die (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen zu etablieren. So konzipierten sie mit dem Organisationsteam des Mentoring-Programms und unter Einbindung der anderen Mentees ein Frauennetzwerk mit dem Namen „Women&Science TU Clausthal“.

Starke Netzwerke sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Karriere. Laut Statistischem Bundesamt ist aktuell nur knapp jede dritte Führungskraft weiblich. Im Topmanagement sind sogar nur zwölf Prozent der Positionen mit Frauen besetzt. Im EU-Vergleich liegt Deutschland damit im unteren Drittel. Im Wesentlichen spielen weibliche Role-Models eine wichtige Rolle, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Zwei ehemalige Mentees, Katarzyna Kapustka M.Sc. und Alena Storm M.Sc., stellten das Konzept des Frauennetzwerkes an der TU Clausthal vor. Die (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen sollen die Möglichkeit haben, sich innerhalb der Universität zu vernetzen, sich vertrauensvoll auszutauschen und somit gemeinsam ihre Karriere und ihre persönliche Weiterentwicklung voranzutreiben.

Laut dem Konzept findet die Vernetzung auf zwei Ebenen statt: Zum einen gibt es einen  informellen Austausch auf gleicher Ebene. Hierzu treffen sich die (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen an jedem ersten Mittwoch im Monat. Zum anderen findet der Austausch zwischen den (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen und im Berufsleben bereits etablierten Personen statt, und zwar als formelles Treffen etwa vier Mal im Jahr. Weiterhin wird eine gemeinsame berufliche Plattform über LinkedIn aufgebaut, die speziell für das Frauennetzwerk eingerichtet wird.

Kontakt zum neuen Netzwerk

„Women&Science TU Clausthal“ steht allen (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen der Universität offen. Bei Interesse kann Dr. Natalia Schaffel-Mancini, die hauptberufliche Gleichstellungsbeauftragte, kontaktiert werden (Telefon 05323 72-2326 oder gleichstellungsbuero@tu-clausthal.de).

 

Kontakt:
TU Clausthal
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: presse@tu-clausthal.de

Im Rahmen eines Netzwerkabends des Mentoring-Programms für Nachwuchswissenschaftlerinnen der TU Clausthal ist das erste Frauennetzwerk der Universität namens „Women&Science TU Clausthal“ gegründet worden. Foto: TUC