Erstmals Preis für digitale Lehre vergeben

Die TU Clausthal würdigt in Corona-Zeiten das Engagement in der Online-Lehre. Dank der Förderung des Vereins von Freunden können neben den Erstplatzierten weitere preiswürdige Vorschläge honoriert werden.

Wer an der Technischen Universität Clausthal mit dem Thema Lehre betraut ist, sah sich in den vergangenen drei Semestern vor enorme Herausforderungen gestellt. Die Ad-hoc-Umstellung von Präsenzveranstaltungen auf digitale Formate und Prüfungen, verlangte den Mitarbeitenden sehr viel ab. „Diesen Einsatz wertschätzt die Universität in Kooperation mit dem Verein von Freunden mit dem Preis für digitale Lehre“, so Professor Christian Bohn, Vizepräsident für Studium und Lehre. „Die Auszeichnung ist eine Würdigung einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Statusgruppen, in der Regel aber keine Professorinnen und Professoren, für die Umsetzung von kreativen, nachhaltigen Ideen im digitalen Semester.“

Insgesamt 14 Personen bzw. Teams waren für den Preis nominiert worden. Nach der Jury-Entscheidung der School, der koordinierenden Universitätseinrichtung für den Bereich Studium und Lehre, erwiesen sich sämtliche Vorschläge als preiswürdig. „Dank der Unterstützung des Vereins von Freunden der TU Clausthal ist es möglich, allen nominierten Personen oder Teams ein Preisgeld von 200 Euro zur eigenen Verwendung zukommen zu lassen“, freut sich Professor Bohn. „Diese Herangehensweise spiegelt das breit gefächerte Engagement unter den Mitarbeitenden wider. Es ist einfach so, dass viele eine Auszeichnung verdient haben.“

Während sich die meisten Nominierten insbesondere im Rahmen ihres Instituts bzw. einzelner Lehrveranstaltungen umfangreich einbrachten, zeichneten sich drei Nominierte durch ein herausragendes, universitätsübergreifendes Wirken aus. Dieses Trio hatte während der Pandemie sehr schnell eine Infrastruktur für die gesamte Hochschule aufgebaut, mit der die digitale Lehre ermöglicht wurde. Deshalb belegen diese drei Personen, alle aus dem Rechenzentrum der TU Clausthal, nach dem Votum der Jury die ersten drei Plätze:

  1. Christian Marg (hauptverantwortlicher Systemadministrator für das Videokonferenzsystem BigBlueButton)
  2. Reinhilde Beck (Konzepte für die Durchführung von Online-Klausuren)
  3. Oliver Müller (verantwortlich für den Videoserver bzw. die Aufzeichnungen von Lehrveranstaltungen)

Daneben werden elf weitere Personen oder Gruppen für ihren Einsatz in der virtuellen Lehre ausgezeichnet: Marco Löffelholz, Jana Zimmermann, Angela Binder, das Team des Steiger-Colleges, Mirjam Holm und Stephan Beitler (Projekt am IEI), Steffen Flaischlen, Sebastian Lawrenz und Christoph Knieke, Christoph Klaas und Nils Kreth, Christine Minke, Axel Ehrich sowie die Arbeitsgruppe Atom- und Molekülphysik an Oberflächen (IEPT). Die Urkunden haben Professor Bohn und Ulrich Grethe, der Vorsitzende des Vereins von Freunden der TU Clausthal, Mitte November in der Aula Academica übergeben.  

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

Alle, die mit dem Preis für digitale Lehre ausgezeichnet worden sind, stellten sich mit Professor Christian Bohn, Vizepräsident für Studium und Lehre, und Ulrich Grethe (Vorsitzender des Vereins von Freunden der TU) unter Einhaltung der 2G-Regel zum Gruppenbild auf. Die drei Erstplatzierten sind (siehe auch Bilder unten von links) Christian Marg, Reinhilde Beck und Oliver Müller. Fotos: Nadine Kaiser