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Lehrpreis 2018: Jury nennt Erfolgsfaktoren der Gewinner

Clausthal-Zellerfeld. Praxisnähe, Verständlichkeit und minutiöse Planung sind drei von vielen Qualitäten, die eine gute Lehrveranstaltung ausmachen. Beim Tag der Lehre im Juli waren die Gewinner des Lehrpreises 2018 der TU Clausthal bekannt gegeben worden, in dieser Mitteilung werden die vier Preisträger und ihre Veranstaltungen nun kurz vorgestellt.

Gewinner des Lehrpreises (von links): Simon Schäfer, Constantin Weigel, Steven Reineke und Nils Kreth als Vertreter für Verena Spielmann. Foto: ZHD

Gewinner des Lehrpreises (von links): Simon Schäfer, Constantin Weigel, Steven Reineke und Nils Kreth als Vertreter für Verena Spielmann. Foto: ZHD

In der Kategorie der Tutorinnen und Tutoren wurde Steven Reineke ausgezeichnet für die Veranstaltung „Grundlagen der Elektrotechnik”. Die Lehrpreiskommission lobte die intensive Auseinandersetzung mit den Aufgaben, die Zugewandtheit zu den Studierenden und den Umgang mit der eigenen Evaluation. Auch außerhalb seines Tutoriums habe Reineke Engagement gezeigt und bei der Umgestaltung des Lehrkonzepts der „Grundlagen der Elektrotechnik” unterstützt.

Constantin Weigel (Institut für Bergbau) erhielt die neu zum Lehrpreis gehörende „Auszeichnung der Studierendenschaft“ für seine Übung zu Mining and Finance”. Die Teilnehmenden lernen darin eigenständig entlang einer Fallstudie den Transfer verschiedenster Theorien aus dem Bergbauingenieurwesen auf eine praxisnahe Anwendung. Nach Meinung einer Studentin, die ihn vorgeschlagen hat, kann Weigel komplizierte Sachverhalte verständlich erklären und beeindruckt durch seine kompetente, hilfsbereite und engagierte Herangehensweise. Mehr als 500 Studierende hatten in dieser Gattung abgestimmt.

In der Kategorie „Ganzheitliche Gestaltung einer Lehrveranstaltung” wurde Simon Schäfer (Institut für Maschinelle Anlagentechnik und Betriebsfestigkeit) für das Fachpraktikum „Digitale Fabrik” ausgezeichnet. Laudator Dr. Sebastian Dahle: „Es wurden zur Motivation und zur besseren Veranschaulichung praktische Beispiele direkt aus dem industriellen Alltag herangezogen, und durch die Praxisnähe sowie ein schrittweises Heranführen der Studierenden werden zukunftsfähige Ingenieure ausgebildet.” Aufgrund der Stimmigkeit der Lernziele, der Lehr-Lernsituationen, der Prüfungsform sowie des Einbeziehens von Industriepartnern sprach sich die Jury für Schäfer aus.

Verena Spielmann (Institut für elektrische Energietechnik und Energiesysteme) bekam den Preis in der Kategorie des diesjährigen Fokusthemas „Aktivierung in großen Lehrveranstaltungen”. Die Kommission lobte das Gesamtkonzept der „Grundlagen der Elektrotechnik” bestehend aus Vorlesung, Übung, Tutorium und Praktikum. Der Laudator Vizepräsident Professor Gunther Brenner sagte: „Das Konzept wurde minutiös geplant und die Wirkung der Maßnahmen durch eine Evaluierung erfasst.” Das Konzept unterstützt in seiner Bandbreite trotz einer großen Teilnehmerzahl alle Studierenden, die das Angebot annehmen, auf eine sehr individuelle Weise.  (fk)

 

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