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Geothermie: TU Clausthal erhält Erlaubnis zur Aufsuchung von Erdwärme bei Hannover

Hannover. Die Technische Universität Clausthal darf künftig in einem etwa 66 Quadratkilometer großen Gebiet bei Burgwedel in der Region Hannover Erdwärme suchen. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat den im vergangenen Jahr eingereichten Antrag jetzt genehmigt.

Bei Burgwedel in der Region Hannover möchten Clausthaler Forscher nach Erdwärme suchen. Dazu werden jetzt vorhandene Daten ausgewertet und Konzepte entwickelt. Foto: Kreutzmann

Bei Burgwedel in der Region Hannover möchten Clausthaler Forscher nach Erdwärme suchen. Dazu werden jetzt vorhandene Daten ausgewertet und Konzepte entwickelt. Foto: Kreutzmann

Wissenschaftler vom TU-Institut für Erdöl- und Erdgastechnik möchten nachweisen, dass in dem Gebiet nordöstlich von Hannover tiefe Erdwärme technisch und wirtschaftlich genutzt werden kann. Dafür sollen in einem ersten Schritt bereits vorhandene Daten zum Untergrund wissenschaftlich ausgewertet und ein Konzept für eine mögliche Gewinnung von Erdwärme erstellt werden.

Mit dem Erlaubnisfeld „Burgwedel“ hat sich die Universität lediglich das alleinige Recht gesichert vom 1. März 2018 bis zum 28. Februar 2021 in dem Gebiet Erdwärme aufsuchen zu dürfen. Technische Maßnahmen, wie beispielsweise Erkundungsbohrungen oder seismische Messungen, sind mit der Erlaubnis nicht gestattet. Dafür müsste die TU Clausthal weitere Anträge beim LBEG einreichen.

Bei der Prüfung des Erlaubnisantrags hat das Landesamt die Stellungnahme der Region Hannover berücksichtigt und alle berührten Gemeinden informiert.

Für die Erteilung von bergrechtlichen Erlaubnissen in Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein ist das LBEG zuständig. Interessierte Unternehmen bzw. wissenschaftliche Einrichtungen müssen dort einen Antrag zur Erteilung einreichen. Die eingereichten Unterlagen werden dann von der Behörde entsprechend des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) sowie des Bundesberggesetzes (BBergG) bearbeitet und geprüft. Bei einer positiven Entscheidung wird das Erlaubnisfeld geografisch im öffentlich zugänglichen NIBIS Kartenserver des LBEG veröffentlicht. (Quelle: gekürzte Pressemitteilung des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie)

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