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Harzer IT-Netzwerk bewährt sich – Förderbescheid übergeben

19.09.2017

Clausthal-Zellerfeld. Das Harzer IT-Netzwerk, eine Allianz um die Digitalisierung in der Region durch Wissenstransfer voranzubringen, etabliert sich weiter. Auf einem Treffen mit mehr als 20 Teilnehmern der Initiative, die vom Institut für Informatik der Technischen Universität Clausthal auf den Weg gebracht worden ist, sind mehrere erfolgreich angelaufene Projekte vorgestellt worden.

Übergabe des Förderbescheids (von links): Dr. Daniel Tomowski (Technologieberater), Robert Schmidthals (Rezeptprüfstelle Duderstadt), Joachim Weigelt (NBank) und Professor Andreas Rausch (TU Clausthal). Foto: IPSSE

Übergabe des Förderbescheids (von links): Dr. Daniel Tomowski (Technologieberater), Robert Schmidthals (Rezeptprüfstelle Duderstadt), Joachim Weigelt (NBank) und Professor Andreas Rausch (TU Clausthal). Foto: IPSSE

„Ein strategisches, zentrales Gemeinschaftsprojekt zur Innovation durch Digitalisierung in der Region ist das Digitalisierungslabor, kurz DigiLab”, so Professor Andreas Rausch. Der Clausthaler Informatiker und Leiter des „Institute for Applied Software Systems Engineering” (IPSSE) gehört zu den Initiatoren des Harzer IT-Netzwerks. Im DigiLab unterstützen Forscher der Universität die Produkt- oder Service-Ideen von regionalen Firmen und Partnern mit ihrem Software-Know-how. Wie sich eine solche Kreativwerkstatt, auch „Makerspace” genannt, organisatorisch und finanziell umsetzen lässt, diskutierten die Teilnehmer intensiv auf ihrem Netzwerk-Treffen, das in den Räumlichkeiten des IPSSE in Goslar stattfand. Auch zur Weiterbildung von Fachkräften aus der Region ist das DigiLab ein geeigneter Ort.

Neben weiteren Berichten zu Forschungsvorhaben fand bereits die Übergabe eines Förderbescheides statt. Joachim Weigelt von der NBank, der Förderbank des Landes Niedersachsen, überreichte den Bescheid an Robert Schmidthals, den Geschäftsführer der Rezeptprüfstelle Duderstadt (RPD). Im Zentrum steht das Projekt „Intelligente Rezeptprüfstelle”. Die RPD übernimmt mit ihren rund 100 Beschäftigten als privater Dienstleister Abrechnungs- und Prüfdienstleistungen für Krankenkassen und deren Verbände. Millionen Datensätze zu Rechnungen und Rezepten werden elektronisch gespeichert und müssen auch für den Kunden online flexibel verfügbar sein, beispielsweise für Analysen oder auch das Aufdecken von Betrugsfällen. Im Rahmen des Projektes wird die Softwarearchitektur umfassend modernisiert und innovativer gestaltet, damit komplexe Such-, Filter- und Sortierfunktionen ermöglicht werden.

Maßgeblich in die Entwicklung des Projektes „Intelligente Rezeptprüfstelle” hat sich Dr. Daniel Tomowski eingebracht, Technologieberater der WiReGo (Wirtschaftsförderung Region Goslar) und der TU Clausthal. Die Förderung kam unter Mitwirkung des Südniedersachsen-Innovations-Campus (SNIC) zustande. „Dieses Projekt steht beispielhaft für die gute Zusammenarbeit in der Region über das Harzer IT-Netzwerk”, betonte Professor Rausch. Ähnliche Impulse gehen von den Vorhaben „SmartHybrid” und „Recycling 4.0” aus – um einige weitere Aktivitäten zu nennen.

Im Juni 2016 hatten sich annähernd 30 Firmen, Anwender, Forschungseinrichtungen wie die TU Clausthal und öffentliche Interessenvertreter zum Harzer IT-Netzwerk zusammengeschlossen. Das Motto lautet „Digitalisierung – fit für die Zukunft”. Die Informationstechnologie ist heute ein Schlüsselfaktor für Innovationen und den betrieblichen Erfolg. Ziel des Netzwerkes ist es, den Know-how-Transfer und die Sichtbarkeit der Informationstechnologie in Südniedersachsen zu steigern und gut ausgebildeten Fachkräften/Studierenden eine Zukunftsperspektive in der Region zu ermöglichen. Auch mit ihrem Forschungsschwerpunkt „Offene Cyberphysische Systeme und Simulation” unterstreicht die TU die enorme Bedeutung der Digitalisierung für die künftige wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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