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Großaktion mit Kran am Zentrum für Materialtechnik

31.08.2017

Clausthal-Zellerfeld. Großeinsatz für die Wissenschaft: Nur einen Tag nachdem Bundesforschungsministerin Johanna Wanka das Clausthaler Zentrum für Materialtechnik (CZM) besucht hatte, stand das CZM schon wieder im Blickpunkt. Mit einem Autokran wurde eine 2,5 Tonnen schwere Forschungsanlage in den Reinraum des Zentrums gehievt. Aufgrund der Aktion war die Leibnizstraße im Campusgebiet der Universität für einen Tag gesperrt.

Millimeterarbeit war beim Transport einer Mikrospritzgussanlage ins Innere des Forschungszentrums gefragt. Foto: Lena Hoffmann

Millimeterarbeit war beim Transport einer Mikrospritzgussanlage ins Innere des Forschungszentrums gefragt. Foto: Lena Hoffmann

Zunächst hatte die Maschine, eine Mikrospritzgussanlage, in der Werkhalle des CZM gestanden. Der neue Standort im Reinraum befindet sich eine Etage höher im gegenüberliegenden Teil des Gebäudes. Der Transport dorthin gliederte sich in drei Phasen. Erst wurde die schwere Last auf einem Lkw mit Tieflader verstaut und ins Freie gebracht. Danach übernahm der mobile Kran die kostbare Fracht und manövrierte sie passgenau durch ein ausgebautes Seitenfenster in den oberen Teil des Gebäudes. Im dritten Abschnitt musste die 3,5 Meter lange und 1,5 Meter breite Anlage auf Rolluntersätzen unfallfrei in den Reinraum geschoben werden. Um den Höhenunterschied zwischen dem Fensterrahmen und dem Fußboden auszugleichen, war zuvor ein Podest aufgebaut worden.

„Das Einbringen der Maschine war Millimeterarbeit und hat hundertprozentig geklappt. Ich bin sehr froh, dass das Vorhaben nach der intensiven Planungsphase problemlos gelaufen ist”, sagte Diplom-Ingenieur Sebastian Sdrenka (Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik), der den Umzug koordiniert hatte. Rund ein Dutzend Personen, von externen Firmen sowie aus der Universität, waren einen Tag lang intensiv mit der Aktion beschäftigt gewesen. Tags darauf standen die Feinheiten und der Wiedereinbau des Seitenfensters auf dem Programm.

Die Spritzgussanlage dient zum Anfertigen von Mikrobauteilen, die häufig kleiner als ein Granulatkorn sind. „Zukünftig können wir unsere neue Anlage im Reinraum zu Forschungsvorhaben für mikrostrukturierte Oberflächen oder Bauteilabmessungen nutzen”, erläuterte Sdrenka. Auch für Forschung auf dem Gebiet der Medizintechnik kann das Großgerät herangezogen werden. „Ein herzlicher Dank gilt natürlich allen Personen, die sowohl in der Vorbereitungsphase als auch direkt bei der Umzugsaktion tatkräftig unterstützt haben”, sagte ein erleichterter Sdrenka.

Video zur Umsetzung der Spritzgussanlage

Kontakt:
TU Clausthal
Lena Hoffmann
Telefon: +49 5323 72-3950
E-Mail: lena.hoffmann@tu-clausthal.de

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