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Deutsch-Chinesisches Innovationsforum in Berlin: TU Clausthal als Vorbild gewürdigt

02.06.2017

Berlin. Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China in Forschung und Innovation wird weiter ausgestaltet. Dies haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Chinas Ministerpräsident Li Keqiang auf einem gemeinsamen Innovationsforum in Berlin deutlich gemacht. Neben Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und ihrem chinesischen Amtskollegen Wan Gang war auf der hochkarätigen Veranstaltung die TU Clausthal mit Präsident Professor Thomas Hanschke vertreten.

Auf dem Deutsch-Chinesischen Forum in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel traf TU-Präsident Professor Thomas Hanschke (kleines Bild, links) mit zwei Clausthaler Alumni zusammen: Minister Wan Gang und Professor Werner Hufenbach. Fotos: TUC

Auf dem Deutsch-Chinesischen Forum in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel traf TU-Präsident Professor Thomas Hanschke (kleines Bild, links) mit zwei Clausthaler Alumni zusammen: Minister Wan Gang und Professor Werner Hufenbach. Fotos: TUC

Neue Schwerpunkte der Zusammenarbeit werden Forschung und Entwicklung zu Industrie 4.0 und Elektromobilität sein. Das Bundesforschungsministerium setzt jährlich 20 Millionen Euro für die Umsetzung seiner China-Strategie 2015 – 2020 ein. Kanzlerin Merkel schlug die Einrichtung eines Forschungsfonds vor, um die strategische Kooperation mit China zu festigen. Dieser Fonds soll 2018 starten und ab 2020 jährlich zunächst mit bis zu vier Millionen Euro von jeder Seite ausgestattet sein.

„Als Wissenschafts- und Innovationsstandort ist China heute in vielen Feldern äußerst wettbewerbsfähig, teils sogar führend”, unterstrich Ministerin Wanka. Die deutsche Forschungs- und Wissenschaftslandschaft habe ein großes Interesse daran, an den Entwicklungen in China zu partizipieren und gemeinsam mit chinesischen Partnern innovative Lösungen für globale Herausforderungen zu erarbeiten. Minister Wan Gang nannte in diesem Zusammenhang die Kooperation seiner Mutteruniversität TU Clausthal mit der Sichuan Universität in Chengdu und die Zusammenarbeit der Pekinger Automobil-Plattform mit der deutschen Wirtschaft als vorbildlich.

Bundeskanzlerin Merkel stellte die aktuellen Herausforderungen Digitalisierung, Industrie 4.0, autonomes Fahren und in diesem Zusammenhang auch die High-Tech-Strategie des Bundes als programmatischen Rahmen heraus. Sie betonte die Notwendigkeit, die Brücke zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung zu schlagen.

Im Auditorium fanden sich vor allem Vertreter aus Wirtschaft, Ministerien, Verbänden, des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes (DAAD) sowie einige wenige Hochschulpräsidenten – neben der TU Clausthal von der TU Darmstadt, der RWTH Aachen, von den Universitäten in Göttingen und Mannheim sowie von renommierten chinesischen Hochschulen. Für Professor Hanschke gab es ein Wiedersehen mit Professor Werner Hufenbach. Der Wissenschaftler aus Dresden, der einst an der TU Clausthal studiert, promoviert und sich habilitiert hat, war kürzlich von Ministerpräsident Li für seine Verdienste um die deutsch-chinesische Zusammenarbeit ausgezeichnet worden.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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