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Staatssekretär informiert sich über Digitalisierungslabor und Studiengang Digital Technologies

Goslar. Umsetzungsstrategien für das Onlinezugangsgesetz, Anstoß von Change-Prozessen in der Verwaltung und Digitalisierung in der Gesundheit: Insbesondere über diese Themen informierte sich eine vierköpfige Delegation aus Niedersachsens Innenministerium um Staatssekretär Stephan Manke beim Besuch der „silverLabs“ mit dem Digitalisierungslabor der TU Clausthal.

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Besuch in Goslar (von links): Rolf Hoppe, Mirco Schindler, Staatssekretär Stephan Manke, Marianne Rhode, Professor Andreas Rausch, Diana Zucker und Professor Jürgen Sucka. Foto: TUC

Passend dazu stellte Professor Andreas Rausch, Leiter des Instituts für Software and Systems Engineering, den neuen, sehr anwendungsnahen Studiengang „Digital Technologies“ vor. Er besteht zu jeweils einem Drittel aus Informatik, Anwendungsgebieten und Digitalisierungsprojekten aus Wirtschaft und Verwaltung. Zum einen werden die Studierenden in dem Studiengang bereits in der Universität an realen Fragestellungen arbeiten, zum anderen werden notwendige Soft Skills für Projektmanagement und Prozessgestaltung vermittelt.

Die TU Clausthal, die Ostfalia Hochschule und das neue „Center for Digital Technologies“, kurz DIGIT, bilden dafür den akademischen Ast; die „silverLabs“ und das Digitalisierungslabor werden an beiden Standorten den Raum für die Studierenden bieten, in dem die Projekte betreut und durchgeführt werden. Unternehmen und kommunale Partner können ihre Themen und Projektideen dort mit den Studierenden diskutieren und bearbeiten. „Die silverLabs bilden also die Schnittstelle zwischen der Hochschule und der Praxis“, so Diana Zucker, Leiterin des Digitalisierungslabors: „Wir erhoffen uns davon einen viel schnelleren und direkteren Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.“

Ein schönes Bespiel dafür war der Workshop im Digitalisierungslabor Anfang Juni mit den IT-Leitern der niedersächsischen Städte, die intensiv mit Studierenden der TU Clausthal und Wirtschaftsvertretern der Region Lösungsansätze suchten. Themen waren ebenfalls die Umsetzungsstrategien zum Onlinezugangsgesetz und die Gestaltung digitaler Geschäftsprozesse, IT-Sicherheit, „Cloud Computing“, „Smart City“ sowie der Nachwuchs- und Fachkräftemangel in der IT.

Neuer Studiengang: Bewerbungsfrist bis 15. Juli

Um für die vielfältigen Herausforderungen der digitale Transformation auch in den Verwaltungen gerüstet zu sein, will Professor Rausch weiter daran arbeiten, „dass der neue Studiengang im Wintersemester ein voller Erfolg wird und im Wintersemester 2020/21 weitere Vertiefungen zur Digitalisierung von Verwaltung und Servicemanagement dazukommen“. Studieninteressierte können sich unter digitecstudieren.de informieren und noch bis zum 15. Juli 2019 bewerben.

Die Gäste aus Hannover – begleitet wurde der Staatssekretär von Ministerialdirigent Professor Jürgen Sucka, Rolf Hoppe und Marianne Rhode – zeigten sich beeindruckt von den Räumlichkeiten des Digitalisierungslabors und bekräftigten: Eine solch kreative und agile Umgebung sei wichtig, um Prozesse neu zu denken und alte Denkstrukturen aufzubrechen. Auch das Ministerium für Inneres und Sport hat ein Digitalisierungslabor eingeweiht, und erste Veranstaltungen bringen den gewünschten Transformationsprozess in Gang.

 

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