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Niedersachsen diskutiert vernetzt

Standortübergreifend lernen und lehren <p> Beim vierten Telekolloquium Anfang Juli haben an sechs Universitätsstandorten in Niedersachsen mehr als 83 Besucher zum Thema „Dezentrale Energieversorgung“ diskutiert. Experten und Zuschauer werden direkt von ihren Hochschulen aus mit moderner Videokonferenztechnik zu einer virtuellen Diskussionsrunde zusammengeschaltet.

Telekolloquium im Multimediahörsaal an der TU Clausthal (Foto: Stefan Zimmer)

Telekolloquium im Multimediahörsaal an der TU Clausthal (Foto: Stefan Zimmer)

Erstmals organisierte das Hochschulrechenzentrum der TU Clausthal das niedersächsische Telekolloquium. Mit der Übertragung aus dem Energiepark in Clausthal haben die Veranstalter auch in eine Außenstelle geschaltet. Die Zuschauer konnten live eine Demonstration des ausschließlich mit regenerativen Quellen betriebenen Energieparks verfolgen.

An der TU Clausthal fanden sich 23 Studenten und Hochschulmitarbeiter im Multimediahörsaal ein, um die Beiträge von Professor Beck und Dr. Ernst-August Wehrmann von der TU Clausthal, Tanja Schmedes und Dr. Detlev Heinemann aus Oldenburg sowie Christian Schulz von der TU Braunschweig und Professor Oswald, Universität Hannover zu hören. Die Referenten erläuterten die Vor- und Nachteile der dezentralen Energieversorgung. Nach der Vorstellung der Grundidee eines virtuellen Kraftwerks stellten sie wirtschaftliche und technologische Aspekte, die Steuerung solcher Kraftwerke wie auch den Einfluss des Klimas dar.

Im Anschluss an die Vorträge hatten die Teilnehmer des Telekolloquiums an allen Hochschulen Gelegenheit, Antworten auf Fragen von den Experten zu erhalten und zu diskutieren. Die Teilnehmerzahl an den Universitäten Braunschweig, Göttingen, Hannover, Oldenburg und Osnabrück. übertraf insgesamt die Erwartungen der Veranstalter.

Das Telekolloquium fand im Rahmen des Projekts ELAN statt, mit dem an den Hochschulen in Niedersachsen der Einsatz von Multimedia und Telematik in Lehre, Studium und Weiterbildung gefördert wird. Für das Projekt stehen vom Land 25 Mio. Euro von 2003 bis 2006 den Universitäten Oldenburg und Osnabrück, Hannover und Braunschweig sowie Clausthal und Göttingen zur Verfügung. Die sechs Universitäten bilden drei ELAN-Piloten, von denen die TU Clausthal und die Universität Göttingen den Aufbau eines „Lehrnetzwerkes Informatik und Wirtschaftsinformatik“ entwickelt. In Clausthal sind am ELAN-Projekt sechs Institute beteiligt, die Lehrveranstaltungen über das Datennetz anbieten und sie so Studierenden an anderen Hochschulen zugänglich machen. Im Rahmen der beruflichen Weiterbildung in Managementseminaren, die das Clausthaler Institut für Wirtschaftswissenschaften durchführt, wird das E-learning-Modell neben dem Unterricht vor Ort angeboten. Die am ELAN-Projekt beteiligten Universitäten präsentieren auf diese Weise ihr Lehrangebot im Sinne einer virtuellen Universität Niedersachsen. „Das Telekolloquium ist nun eine konsequente Weiterentwicklung des Projekts hin zu einem Netzwerk“, erläuterte Dr. Lange, Leiter des Hochschulrechenzentrums der TU Clausthal.

Diejenigen, die am Telekolloquium nicht teilnehmen konnten, haben die Möglichkeit, die Veranstaltung als Aufzeichnung unter http://www.telekolloquium.de abzurufen.

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