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Glaubwürdiges Studentenmarketing: Absolvent als „Bildungsbotschafter“

Clausthal/Walsrode. Im Internetzeitalter sind gerade Schüler bestens informiert. Denkste! Viele Gymnasiasten haben wenig Ahnung von den neuen Uni-Abschlüssen Bachelor und Master. Dass auf dem deutschen Arbeitsmarkt Zehntausende Ingenieure und Naturwissenschaftler gesucht werden, ist ebenfalls kaum bekannt. Diese Erfahrung hat der Clausthaler Diplom-Mathematiker Alexander Herzog gemacht, als er seine ehemalige Schule besuchte. Am Gymnasium Walsrode hatte er den Studierenden von morgen als „Bildungsbotschafter“ von der Technischen Universität berichtet.

Hat für seine Premiere als Bildungsbotschafter eine Power-Point-Präsentation erstellt: der Clausthaler Diplom-Mathematiker Alexander Herzog.

Hat für seine Premiere als Bildungsbotschafter eine Power-Point-Präsentation erstellt: der Clausthaler Diplom-Mathematiker Alexander Herzog.

Die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte war eingebettet in eine Podiumsdiskussion zum Thema Studienwahl Natur- und Ingenieurwissenschaften. Neben Alexander Herzog standen den rund 60 Schülern ein Absolvent der Uni Bremen, ein Physiklehrer und zwei Firmenvertreter Rede und Antwort. Denn Erklärungsbedarf bestand reichlich. „Hauptinformationsquelle der Schüler waren bisher Personen, die nur das Diplom-Studiensystem kennen“, berichtete der 29-jährige Herzog. Folglich dachten viele Oberstufenschüler, man könne entweder auf Bachelor oder Master studieren. Dass das viersemestrige Master- auf das sechssemestrige Bachelor-Studium aufbaut, schien vielen neu.

Fast familiäre Bedingungen an der TU Clausthal

Weitgehend unbekannt waren den Schülern aus Walsrode, das rund 150 Kilometer vom Oberharz entfernt liegt, auch die Clausthaler Studienbedingungen. In seinem Vortrag stellte Absolvent Herzog die Vorzüge heraus: die sehr persönlichen Beziehungen zwischen Dozent und Student bei einer überschaubaren Anzahl von 3000 Studierenden, die Praxis- und Industrienähe im Studium, die hervorragenden Berufsaussichten sowie die Sport- und Outdoormöglichkeiten im Harz. Mit anderen Worten: Die fast familiären Bedingungen an der TU Clausthal stehen im Gegensatz zum anonymen Studentenalltag an einer Massen-Uni.

Und wer sich als Schüler persönlich davon überzeugen will, kann im Oberharz erst probieren, dann studieren. Schnupperstudium, Sommerkolleg oder der „Flying Science Circus“ bieten schon vor der Immatrikulation einen Einblick. So tourt der TU-Wissenschaftszirkus, der gerade auf der Hannover Messe präsent war, durch Schulen in ganz Norddeutschland. Ziel ist es, Technik anschaulich zu erklären und so Nachwuchs für ein Studium in Clausthal zu begeistern.

Weitere Bildungsbotschafter jederzeit willkommen

Apropos Studentenmarketing. Das Prinzip des „Bildungsbotschafters“ ist an der TU Clausthal nicht neu. Bereits vor drei, vier Jahren wurde die Idee „Studenten informieren Schüler“ geboren. Studierende höherer Semester oder Absolventen, die gerade ihren Abschluss im Oberharz gemacht hatten, besuchten ihr ehemaliges Gymnasium und berichteten von Erfahrungen in Hörsaal, Seminarraum und Mensa. „Frisch gebackene Akademiker sind sehr glaubwürdige Botschafter“, weiß Maria Schütte von der TU-Stabsstelle Weiterbildung und Alumnimanagement. Weitere „Bildungsbotschafter“ sind also jederzeit willkommen. Für diejenigen, die ihre frühere Schule einmal wiedersehen wollen, hält die Universität verschiedene Präsentationsmaterialien bereit.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressereferent
Christian Ernst
Telefon: 05323 – 72 3904
christian.ernst@tu-clausthal.de

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