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Digitalisierung: TU kooperiert bei neuen Studiengängen

Hameln. Angesichts wachsender Herausforderungen durch Digitalisierung sollte die Informatik an niedersächsischen Hochschulen ausgebaut werden. Dies hat der Clausthaler Universitätspräsident Professor Thomas Hanschke auf der Versammlung der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg angeregt, die in dieser Woche mit 200 Gästen in Hameln stattgefunden hat.

Plädierte für einen Ausbau der Informatik an Niedersachsens Hochschulen: TU-Präsident Professor Thomas Hanschke (Mitte). Foto: Schönrock

Plädierte für einen Ausbau der Informatik an Niedersachsens Hochschulen: TU-Präsident Professor Thomas Hanschke (Mitte). Foto: Schönrock

Auch die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen (WKN) habe darauf hingewiesen, dass die Informatiken in Niedersachsen nicht adäquat ausgestattet seien, erläuterte Professor Hanschke. Innerhalb der Metropolregion ist er Vorsitzender des Vereins Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen. Dieser hatte auf der Metropolversammlung das Forum Wissenschaft organisiert, in dem es um Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung in Wissenschaft, Lehre und Wirtschaft ging.

Zur derzeitigen Situation im Zuge des Masterplans Digitalisierung des Landes Niedersachsen sagte der TU-Präsident: „Es ist ein guter Anfang. Aber es fehlen echte Visionen, die den Blick in die Zukunft richten. Eine bessere Vernetzung, wie wir sie optimal in der Metropolregion nutzen können, würden die Synergien und Potenziale für die Digitalisierung, besonders in der Gesundheitswirtschaft, deutlich verbessern.”

Attraktive Studienangebote seien eine gute Möglichkeit, um mehr Menschen für das Thema zu begeistern. „In der Metropolregion haben sich bereits die Hochschule Hannover, die Ostfalia und die TU Clausthal zusammengetan, um einen Weiterbildungsstudiengang in Pflegeinformatik auf den Weg zu bringen”, so Hanschke. Zudem arbeiten die TU Clausthal und die Ostfalia an dem gemeinsamen Studienangebot „Digital Technologies”. Durch die Vielzahl von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen biete die Metropolregion beste Voraussetzungen, das Thema Digitalisierung in ihre beiden Schwerpunkte E-Mobility und E-Health, also den Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen, einzubringen. Ein stets genanntes Beispiel ist hier das Forschungsprojekt „Pflegebrille”, das der Clausthaler Informatik-Professor Michael Prilla vorantreibt.

Die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg ist eine Wirtschafts- und Kulturregion mit 20 Landkreisen und kreisfreien Städten, in der rund 3,9 Millionen Menschen leben. Auf der diesjährigen Metropolversammlung trafen sich Fachleute aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Verbände. Dazu zählten etwa die Oberbürgermeister aus Hannover und Braunschweig, Stefan Schostok und Ulrich Markurth, Professor Erich Barke, der als ehemaliger Präsident der Leibniz Universität Hannover heute den Lenkungskreis Gesundheitswirtschaft leitet, und Kai Florysiak, der Geschäftsführer der Metropolregion.  

 

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