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TU und Harzwasserwerke arbeiten enger zusammen

Clausthal-Zellerfeld. Die Technische Universität Clausthal und die Harzwasserwerke wollen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten. Das haben Vertreter beider Institutionen in einem Kooperationsvertrag festgelegt. Er sieht vor, dass die Themen nachhaltige Wasserwirtschaft und systemische Kopplung der Wasserwirtschaft zur Energiewirtschaft in den kommenden fünf Jahren gemeinsam erforscht werden.

Kooperation besiegelt (von links): Dr. Andreas Lange, Professor Thomas Hanschke, Dr. Christoph Donner und Professor Hans-Peter Beck.  Foto: Lena Hofmann

Kooperation besiegelt (von links): Dr. Andreas Lange, Professor Thomas Hanschke, Dr. Christoph Donner und Professor Hans-Peter Beck. Foto: Lena Hofmann

Auch eine erste Projektphase haben die Vertreter beider Einrichtungen eingeläutet. Die Harzwasserwerke haben der Universität dafür rund 100.000 Euro zugesagt. Eingesetzt wird die Summe für Forschungen im Bereich der Wasserwirtschaft im Westharz in Zeiten des Klimawandels. Die TU Clausthal ist dabei für die wissenschaftliche Untersuchung und das Herausarbeiten von Problemstellungen zuständig. Die Harzwasserwerke unterstützen die Forschungen als Untersuchungsobjekt mit realer Infrastruktur.

Bei der Unterzeichnung waren von der TU Clausthal Präsident Professor Thomas Hanschke und Professor Hans-Peter Beck (Institut für Elektrische Energietechnik und Energiesysteme) sowie seitens der Harzwasserwerke der Technische Geschäftsführer Dr. Christoph Donner und Prokurist Dr. Andreas Lange anwesend. „Wir freuen uns über die Kooperation mit der TU Clausthal besonders, weil wir als Harzwasserwerke hier eine exzellente Forschungseinrichtung regional im Harz haben”, sagte Dr. Donner. „Für uns als Harzwasserwerke ist das eine ideale Konstellation, weil wir hier ein Verständnis des Harzes als System voraussetzen können, das für das Verständnis des Harzes als Wasserspeicher notwendig ist.” Professor Beck ergänzte: „Die im Rahmen der Energiewende zunehmend wichtiger werdende Sektorenkopplung zwischen regenerativ erzeugtem Strom und synthetischem Gas oder Strom und Wärme soll mit dem Vorhaben auch auf Strom und Wasser übertragen werden, um entsprechende Dienstleistungen anbieten zu können.”

Die Harzwasserwerke mit Unternehmenssitz in Hildesheim sind größter Trinkwasserversorger in Niedersachsen und zählen zu den zehn größten Wasserversorgern in Deutschland. Täglich beziehen rund zwei Millionen Menschen und zahlreiche Industriebetriebe vom Harz bis nach Bremen ihr Trinkwasser aus dem Verbundsystem der Harzwasserwerke. Sechs Talsperren im Westharz und vier Grundwasserwerke gehören zum Unternehmen. Neben der Versorgung mit Trinkwasser sind die Harzwasserwerke zuständig für den Hochwasserschutz an ihren Talsperren und sorgen mit der Unterwasserabgabe dafür, dass im Sommer die Flüsse unterhalb der Talsperren nicht trockenfallen. Zudem betreiben die Harzwasserwerke das UNESCO-Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft.

 

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