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Deutsch-Chinesisches Bildungsprojekt vor Vertragsabschluss

München. Das „Chinesisch-Deutsche Internationale Hochschulkolleg“ (CDIHK) nimmt immer konkretere Formen an. Anfang Juni trafen sich Vertreter der beiden beteiligten Hochschulen, der TU Clausthal und der Sichuan University, in München, um weitere Details für das innovative Bildungsprojekt zu besprechen. Geplant ist nun, den Vertrag für das CDIHK Anfang Juli in Chengdu zu unterschreiben.

Gruppenbild der Delegationen der TU Clausthal und der Sichuan University, die beim Treffen in München von Professor Thomas Hanschke (4. von links) und Professor Yan Shijing (Mitte) angeführt wurden. Foto: CDIHK

Gruppenbild der Delegationen der TU Clausthal und der Sichuan University, die beim Treffen in München von Professor Thomas Hanschke (4. von links) und Professor Yan Shijing (Mitte) angeführt wurden. Foto: CDIHK

Die TU Clausthal hat eine lange China-Tradition. „Und wie immer beginnt eine erfolgreiche Beziehung nicht mit einer Verordnung, sondern mit Menschen, die sich füreinander interessieren und offen sind für die Besonderheiten anderer Länder und Kulturen.“ Mit diesen Worten begrüßte TU-Präsident Professor Thomas Hanschke die Delegation der Sichuan University in München. Zu der Hochschule mit ihren 70.000 Studierenden und mehr als 11.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, angesiedelt in der Metropole Chengdu, besteht eine besonders intensive Beziehung. Der Austausch der Studierenden und Lehrenden erfolgt mittlerweile auch auf der Ebene der Forschung in eigens dafür eingerichteten und öffentlich finanzierten Forschungsclustern bzw. -zentren.

Mehr als 250 Studierende und fast ebenso viele Wissenschaftler haben seit Beginn der Partnerschaft mit der Sichuan University in 2004 an den Austauschprogrammen teilgenommen. Seit 2005 läuft ein gemeinsamer Bachelor-Studiengang (Geoenvironmental Engineering). Auf zwei Studienjahre in Chengdu folgen zwei Jahre an der TU Clausthal, am Ende steht ein Doppelabschluss.

Auf Seiten der Sichuan University wurde die Zusammenarbeit insbesondere vom ehemaligen Präsidenten, Professor Heping Xie, maßgeblich begleitet. „Professor Xie ist eine internationale Kapazität auf dem Gebiet der Geo- und Felsmechanik und ein charismatischer Hochschullehrer. In Chengdu hat er die Universität zu einer der führenden Hochschulen der Volksrepublik weiterentwickelt“, so Professor Hanschke.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Sichuan Universität und der TU soll nun in Form eines Chinesisch-Deutschen Internationalen Hochschulkollegs institutionalisiert werden. Das Konzept sieht zwei rechtlich unabhängige Standorte vor und eine virtuelle Organisationsstruktur, die beide Standorte umspannt. „Dieses bilaterale Großprojekt eröffnet der Wissenschaft eine neue Dimension der internationalen Zusammenarbeit. Es ist ein Paradebeispiel für eine gelungene Kooperation zwischen Hochschulen. Überall sind Freundschaften entstanden, auf die wir sehr stolz sind“, betonte Präsident Hanschke.

Zahlreiche chinesische Absolventinnen und Absolventen der TU Clausthal bekleideten bzw. bekleiden führende Positionen in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Als herausragendes Beispiel ist Professor Wan Gang zu nennen, der ehemalige Minister für Wissenschaft und Technologie der Volksrepublik China, der inzwischen auch Honorarprofessor an der TU Clausthal ist. „Im Sinne dieser Erfolgsgeschichten“, sagte Professor Hanschke, „freue ich mich weiter auf eine gemeinsame Zukunft mit der Sichuan Universität und ihrem Repräsentanten Professor Yan Shijing sowie ihren vielen Studierenden und Young Talents.“

 

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