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Rohstoff- und Wertstoffwende: Informationskampagne auf allen Ebenen

26.03.2018

Clausthal-Zellerfeld. Die Rohstoffwende im Allgemeinen und insbesondere die Wertstoffwende, also der Teil, der sich mit dem Recycling und der Rohstoffversorgung aus Abfällen befasst, sind drängende Probleme. Zur Lösung bedarf es nicht nur technischer, wirtschaftlicher und umweltfreundlicher Ansätze, sondern auch der Kommunikation. Aktuell engagieren sich Clausthaler Wissenschaftler neben ihrer Forschung in Informationsveranstaltungen und Kampagnen auf allen Ebenen.

Für das Thema Recycling sollen die Menschen bereits im Kindesalter sensibilisiert werden. Foto: Kreutzmann

Für das Thema Recycling sollen die Menschen bereits im Kindesalter sensibilisiert werden. Foto: Kreutzmann

Passend zum erstmals ausgerufenen „Global Recycling Day” am 18. März fand am 19. und 20. März die nunmehr 11. Berliner Recycling- und Rohstoffkonferenz als führende deutsche Recyclingtagung statt. Die wissenschaftliche Leitung lag bei Professor Daniel Goldmann vom Institut für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik (IFAD) der TU Clausthal. 47 Referenten aus Politik, Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum stellten Neuerungen auf dem Gebiet des Recyclings vor und diskutierten entscheidende Entwicklungen. Mit rund 300 Teilnehmenden war die Konferenz auch dieses Jahr wieder gut besucht.

„Doch nicht nur der Personenkreis, der sich beruflich mit der Thematik befasst, muss angesprochen werden”, so Professor Goldmann. Wichtig sei die Aufklärung der Bevölkerung bereits ab dem Kindesalter. Um auch den Jüngsten das Thema näher zu bringen, haben Josefine Dräger und Lasse Beny vom IFAD im Rahmen einer Sendung des Tigerentenclubs (ARD), ausgestrahlt am 25. März, das Recycling von Elektroaltgeräten vorgestellt und mit den Kindern diskutiert.

Die nächste geplante Aktion richtet sich an Vertreter aus den Landkreisen der Recyclingregion Harz. Teilnehmer aus den Kreiswirtschaftsbetrieben, den Bodenschutzbehörden und der Wirtschaftsförderung aus dem südlichen Niedersachsen, dem nördlichen Thüringen und dem westlichen Sachsen-Anhalt treffen zu einem Austausch zusammen. Hierzu veranstaltet das IFAD am 26. März einen Workshop im CUTEC-Forschungszentrum der TU Clausthal.

„Die Schärfung des Bewusstseins für die Herausforderungen auf diesem Gebiet in allen Teilen der Gesellschaft ist Voraussetzung dafür, dass die Wertstoffwende gelingen kann”, hebt Professor Goldmann hervor.

Kontakt:
TU Clausthal
Presse- und Öffentlichkeitsarbet
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: presse@tu-clausthal.de

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