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Kultusminister kommt zu „Jugend forscht“

Clausthal-Zellerfeld. „Spring“ – unter diesem Motto steht der diesjährige Nachwuchswettbewerb Jugend forscht. Das Niedersachsen-Finale findet vom 12. bis 14. März in der Aula der TU Clausthal statt. Zum 38. Mal ist die Harzer Uni Gastgeber für die Jungforscherinnen und -forscher, die ihre innovativen Ideen der Öffentlichkeit am Mittwoch, 14. März, von 10 bis 14 Uhr vorstellen.

Aron Klimenta aus Göttingen qualifizierte sich im Vorjahr in Clausthal mit dem „Klimaschrank“ als beste interdisziplinäre Arbeit für das Bundesfinale. Auch in diesem Jahr sind Schüler aus Göttingen beim Landesfinale an der TU dabei. Foto: Ernst

Aron Klimenta aus Göttingen qualifizierte sich im Vorjahr in Clausthal mit dem „Klimaschrank“ als beste interdisziplinäre Arbeit für das Bundesfinale. Auch in diesem Jahr sind Schüler aus Göttingen beim Landesfinale an der TU dabei. Foto: Ernst

Insgesamt sind es 38 Projekte, die die Schülerinnen, Schüler und Auszubildenden im Alter von 14 bis 21 Jahren beim niedersächsischen Landesfinale präsentieren. Aus Südniedersachsen sind beispielsweise Teilnehmende aus Göttingen und Braunschweig dabei. Die Sieger werden in sieben Kategorien ermittelt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Bei der Preisverleihung – am Mittwoch, 14. März, ab 15 Uhr in der Aula – wird in diesem Jahr Niedersachsens neuer Kultusminister Grant Hendrik Tonne dabei sein. Neu ist auch der Landeswettbewerbsleiter. Dr. Daniel Osewold hat die Aufgabe von Thomas Biedermann übernommen, der Jugend forscht in Niedersachsen seit 2001 koordiniert hatte und nun den Ruhestand genießt. Der Oldenburger Osewold war bisher für den Wettbewerb „Schüler experimentieren“ zuständig.

Die Projekte, die in Clausthal 30 Juroren vorgestellt werden, haben sich zuvor in acht Regionalwettbewerben qualifiziert. Die Themenvielfalt reicht von der Frage, ob E-Zigaretten schädlich sind oder nicht, über das Recycling von Seltenen Erden bis hin zur intelligenten Bekleidung, um sicherer im Straßenverkehr unterwegs zu sein. Wer sich als Niedersachsen-Sieger durchsetzt, darf vom 24. bis 27. Mai beim Bundesfinale in Darmstadt antreten. Außerdem können die jungen Forscherinnen und Forscher Geld- und Sonderpreise sowie Praktika an renommierten Forschungszentren gewinnen, wenn sie die aus Lehrern, Wissenschaftlern und Wirtschaftsvertretern bestehende Jury überzeugen.

Jugend forscht ist eine Erfolgsstory. Vor fünf Jahrzehnten vom ehemaligen Chefredakteur des „Stern“, Henri Nannen, auf den Weg gebracht, findet die Veranstaltung schon zum 53. Mal statt. Es handelt sich um den größten Jugendwettbewerb auf den Gebieten Naturwissenschaft und Technik. In Niedersachsen hat sich die Anmeldezahl in diesem Jahr noch einmal um 9 Prozent erhöht.

Das Landesfinale an der TU Clausthal wird seit Jahren von Maria Schütte, der Patenbeauftragten der Universität für das Event, federführend organisiert. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Volkswagen AG sowie vom Verein von Freunden der TU Clausthal.

Weitere Informationen: www.jufo.tu-clausthal.de

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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