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Erste Erfolge für Green Voltage Racing Team 2018

Clausthal-Zellerfeld. Auch in diesem Jahr baut das Green Voltage Racing Team (GVR) der TU Clausthal einen selbstentwickelten, elektrisch angetriebenen Rennwagen. Dabei wird das innovative Auto, der GVRacer7, auf Basis des Vorgängermodells von den rund 50 studentischen Mitgliedern des Vereins weiter optimiert.

Computersimulation des neuen Rennwagens GVRacer7. In den kommenden Monaten wird das elektrisch angetriebene Fahrzeug gefertigt, um damit im Sommer am Wettbewerb Formula Student teilzunehmen. Grafik: GVR

Computersimulation des neuen Rennwagens GVRacer7. In den kommenden Monaten wird das elektrisch angetriebene Fahrzeug gefertigt, um damit im Sommer am Wettbewerb Formula Student teilzunehmen. Grafik: GVR

Ziel ist es, an Wettbewerben wie der Forumla Student teilzunehmen. Da es dabei nicht nur um die Konstruktion eines fahrtüchtigen Autos geht, sondern auch um die kaufmännische Bilanzierung des Projektes und die Präsentation der Entwicklung, wirken Studierende aller TU-Fakultäten bei Green Voltage Racing mit. Mit dem fertiggestellten und getesteten Boliden wollen die Clausthaler im Sommer auf den Events der Formula Student gegen Hochschulteams aus aller Welt antreten. Dafür hat sich das Team viel vorgenommen: „Wir möchten zeigen, dass auch eine kleine Universität ganz vorne mitspielen kann.“

Bisher existiert der Rennwagen in digitaler Form. Die einzelnen Baugruppen stehen unmittelbar vor ihrer finalen konstruktiven Vollendung und gehen anschließend in die Fertigung, die von Sponsoren des Teams übernommen wird. Parallel waren und sind die Green-Voltage-Racing-Mitglieder gefordert, denn sie müssen den Boliden für die anspruchsvollen Events qualifizieren. Um die Chance auf einen Startplatz zu maximieren, bewarben sich die Clausthaler europaweit bei sieben Veranstaltungen. Darunter ist auch das begehrteste Event weltweit, die Formula Student Germany. Entsprechend hoch sind die Hürden für eine erfolgreiche Qualifikation für den studentischen „Grand Prix“ auf dem Hockenheimring. Unter Zeitdruck und nahezu fehlerfrei mussten in englischer Sprache ingenieurs- und betriebswissenschaftliche Aufgaben gelöst werden, etwa zu technischer Mechanik, Elektrik, Kostenrechnung und auch zum 100-seitigen Regelwerk des Events.

„Insofern ist es eine bedeutende Teamleistung gewesen, die am 22. Januar durch die Studierenden der TU Clausthal erbracht wurde“, so Fabian Siegert, 1. Vorstand des Vereins. An jenem Tag fanden insgesamt drei Qualifikationsquizze (Deutschland, Österreich und Ungarn) statt. Unter Leitung des Vorstandes und des Gesamtkonstruktionsleiters Tobias Siebeck beantwortete das Team den Fragenkatalog. Das vorläufige Ergebnis der harten Qualifikationswochen: Die Teilnahme des GVR-Teams an den Renntagen in Tschechien vom 31. Juli bis 4. August ist gesichert. Bei den anderen Events steht das Team auf der Warteliste und hofft darauf, in die Starterliste aufzurücken. Zuversichtlich blicken die Oberharzer auf das Großereignis in Deutschland, für das sie auf Wartelistenplatz acht liegen. Auf die 40 Startplätze für Rennwagen mit elektrischem Antrieb hatten sich mehr als 100 Studentengruppen aus aller Welt beworben.

Wer interessiert ist und Teil des Clausthaler Projekts werden möchte, kann jeden Donnerstag um 19.30 Uhr in der Werkstatt vorbeischauen. Der Arbeitsraum des Green Voltage Racing e.V. (E-Mail-Kontakt: vorstand@gvr-clausthal.de) befindet sich auf dem Campus in der Leibnizstraße 10.

Weitere Informationen

Kontakt:
TU Clausthal
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: presse@tu-clausthal.de

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