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DLR-Wissenschaftler wird Professor an der TU

17.01.2018

Clausthal-Zellerfeld. Die Zusammenarbeit zwischen der TU Clausthal und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird immer intensiver: Dr.-Ing. Peter Wierach, stellvertretener Direktor des DLR-Instituts für Faserverbundleichtbau und Adaptronik in Braunschweig, ist an der Harzer Universität im Rahmen einer gemeinsamen Berufung zum Universitätsprofessor für Multifunktionale Leichtbauwerkstoffe ernannt worden.

Universitätsprofessor Peter Wierach (links) erhält die Ernennungsurkunde von Universitätspräsident Professor Thomas Hanschke. Foto: Ernst

Universitätsprofessor Peter Wierach (links) erhält die Ernennungsurkunde von Universitätspräsident Professor Thomas Hanschke. Foto: Ernst

Der Materialexperte wird weiter am DLR forschen und in Clausthal Lehrveranstaltungen halten. „Gemeinsame Berufungen sind für die Universität und das DLR essenziell und bescheren beiden Seiten Vorteile”, sagte Professor Thomas Hanschke, der Präsident der TU Clausthal. Insbesondere auch im Campus Funktionswerkstoffe und -strukturen kooperieren beide Einrichtungen eng miteinander. Auf Institutsebene wird Professor Wierach am Clausthaler Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik angebunden sein, mit dem er bereits seit mehreren Jahren eine Zusammenarbeit pflegt.

Peter Wierach hat an der Technischen Universität Braunschweig Maschinenbau studiert und über das Thema „Entwicklung von Piezokompositen für adaptive Systeme” promoviert. Seit 1998 ist der gebürtige Bremerhavener am DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik beschäftigt. In diesem Zuge absolvierte er 2004 ein DLR-Forschungssemester an der Carleton University in der kanadischen Hauptstadt Ottawa. Seit 2009 leitet der Wissenschaftler die Abteilung Multifunktionswerkstoffe, seit 2012 ist er an dem Braunschweiger Institut mit rund 180 Beschäftigten stellvertretender Leiter.

In der Forschung beschäftigt sich Professor Wierach mit multifunktionalen Materialien bzw. Materialsystemen. Flugzeuge oder Windkraftanlagen, die mit sensorischen Materialen aufgebaut werden, stellen beispielsweise selbstständig fest, ob sie beschädigt wurden. Durch das Einbringen aktorischer Materialien werden Schwingungen und Lärm effektiv bekämpft. Über alle Technologiebereiche von der Luft- und Raumfahrt über die Verkehrstechnik bis zum Maschinen- und Anlagenbau ist das Anwendungspotential von multifunktionalen Materialien vielfältig.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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