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TU unterstützt Unterschriftenaktion zum Klinik-Erhalt

Clausthal-Zellerfeld. Die TU Clausthal unterstützt die Unterschriftenaktion für den Erhalt des Clausthaler Krankenhauses in seiner aktuellen Leistungsfähigkeit. Als erster Vertreter der Universität hat sich TU-Präsident Professor Thomas Hanschke in die Liste eingetragen, die im Foyer des Uni-Hauptgebäudes ausliegt. Bis Ende Januar können sich Studierende, Uni-Beschäftigte und Gäste mit ihrer Unterschrift für den Fortbestand des Krankenhauses engagieren.

Im Beisein von Pastorin Andrea Siuts, der Initiatorin der Aktion, unterschreibt Universitätspräsident Professor Thomas Hanschke die Liste. Sie liegt für weitere Unterschriften im Foyer des Uni-Hauptgebäudes aus. Foto: Ernst

Im Beisein von Pastorin Andrea Siuts, der Initiatorin der Aktion, unterschreibt Universitätspräsident Professor Thomas Hanschke die Liste. Sie liegt für weitere Unterschriften im Foyer des Uni-Hauptgebäudes aus. Foto: Ernst

Initiatorin der Unterschriftenaktion ist Pastorin Andrea Siuts von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Clausthal. In zahlreichen öffentlichen Einrichtungen sind die Listen ausgelegt worden. „Das Präsidium der TU Clausthal hat sich spontan bereit erklärt, die Initiative zu unterstützten“, sagte Professor Hanschke. „Gerade vor dem Hintergrund der technischen und chemischen Bereiche unserer Universität und des umfangreichen Hochschulsports ist es unbedingt erforderlich, ein Krankenhaus mit einer chirurgischen Ambulanz in Clausthal-Zellerfeld zu haben.“

Im vergangenen November war angekündigt worden, dass die Anzahl der Betten in der Klinik weiter reduziert und die Chirurgie abgeschafft wird. „Mittlerweile ist es mehr als eine Befürchtung“, schreibt Pastorin Siuts im Begleitbrief zur Unterschriftenaktion, „dass Asklepios das Krankenhaus in Clausthal aushungern will. Das wollen wir nicht!“ Professor Hanschke betonte ebenfalls: „Die Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld braucht eine angemessene medizinische Versorgung, auch als Attraktor für Wissenschaftler, Beschäftigte und Studierende.“

Die Unterschriftenlisten werden Anfang Februar an die Entscheidungsträger in Stadt, Kommune und Land weitergeleitet, verbunden mit dem Anliegen, sich gegen den weiteren Krankenhaus-Abbau zu stellen. Im Jahr 2003 war das damalige Robert-Koch-Krankenhaus - der Medizin-Nobelpreisträger Robert Koch wurde 1843 in Clausthal geboren - an den privaten Klinikbetreiber Asklepios verkauft worden.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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