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Kabinett bestärkt Errichtung des EFZN in Goslar <br> 60 hochqualifizierte Arbeitsplätze für den Harz

Hannover/Goslar. Die Landesregierung hat am 21. Juli die Errichtung eines Energieforschungszentrums Niedersachsen (EFZN) in Goslar beschlossen. „Mit dem Energieforschungszentrum in Goslar schaffen wir eine zentrale Forschungsstätte, die das Thema Energie disziplinübergreifend zusammenführt: Am EFZN werden Spitzenforscher und -forscherinnen zukunftsorientierte Technologien entwickeln. Niedersachsen wird damit in diesem wichtigen Forschungsgebiet nachhaltig gestärkt“, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff.

In Goslar entstehen durch das EFZN bereits in der Aufbauphase 60 hochqualifizierte Arbeitsplätze, 30 aus Landesmitteln und 30 weitere aus Drittmitteln. Für den Umbau der Rammelsberg-Kaserne, dem künftigen Standort des EFZN, einschließlich Erstausstattung und Großgeräte werden bis zu 12 Millionen Euro investiert. Gutachter der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsens hatten den Standort zuvor begutachtet.

Stärkung der Harzer Wirtschaft

„Das neue Forschungszentrum wird einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Energieforschung Niedersachsens und damit auch der wirtschaftlichen Entwicklung der Region Oberharz und ganz Niedersachsens leisten“, sagte der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann.

Bisher wird Energieforschung in Niedersachsen an universitären und außeruniversitären Einrichtungen betrieben. Das EFZN wird Themenfelder der anwendungsbezogenen Grundlagenforschung fächerübergreifend bearbeiten. Als zentral und auf Dauer angelegte Forschungsstätte kann es so die schon bestehenden Forschungseinrichtungen nachhaltig stärken.

„Die an unseren Universitäten gewachsenen Schwerpunkte und vorhandenen Kompetenzen werden disziplinübergreifend gebündelt. Das EFZN wird diese Aktivitäten optimieren und den Aufbau komplementärer Forschungsprofile fördern. Dies wird der Grundlagenforschung ebenso zugute kommen wie der Praxis“, sagte Stratmann.

Das Konzept für das EFZN wurde unter wissenschaftlicher Federführung der Technischen Universität Clausthal mit Beteiligung der Technischen Universität Braunschweig und der Universitäten Hannover und Oldenburg sowie in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft im Hinblick auf die Zukunftsanforderungen an die Energieforschung in Niedersachsen – auch im nationalen und internationalen Wettbewerb – erstellt.

Quelle: Niedersächsische Staatskanzlei

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