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Informatik greifbar machen

Nacht der Informatik an der TU Clausthal <br> <br> Clausthal-Zellerfeld. Zahlreiche Menschen in ganz Deutschland haben am Freitag, den 14. Juli, die bundesweite Nacht der Informatik erlebt. Auch das Institut für Informatik der Technischen Universität (TU) Clausthal hatte Bürger und zukünftige Studierende zu Local-Area-Network (LAN)-Party, Robotervorführung und virtueller Realität geladen. Forschungsergebnisse aus dem Institut sollten die Nähe der Informatik zum Alltag demonstrieren und das Fach auf diese Weise greifbar machen.

Die Besucher der Informatiknacht ließen sich in die virtuelle Realität eines künstlichen Aquariums entführen, konnten mit einem so genannten Datenhandschuh versuchen, virtuelle Bälle an der Projektionswand zu fangen, sich ansehen, wie ein Roboter funktioniert und bestaunen, wie ein 3-D Scanner die Oberfläche eines kleinen Plastikeisbären abtastet und daraus ein Bild macht. Gedruckt auf schwarze T-Shirts wies dieser Eisbär die zahlreichen freiwilligen Helfer aus, die an der Veranstaltung beteiligt waren.

Informatikbegeistert - Informatik studieren

Professor Dr. Jürgen Dix, Direktor des Instituts für Informatik, sagt: „Wir wollten mit greifbaren Forschungsergebnissen die Idee vermitteln, dass Informatik und Wirtschaftsinformatik in sehr viele Lebensbereiche hinein spielen. Das macht sie auch für Nichtfachleute interessant.“ Diese Idee solle vor allem auch jüngere Menschen erreichen, und sie für ein Informatikstudium begeistern. Das Institut für Informatik der Clausthaler Hochschule biete sehr gute Voraussetzungen für ein solches Studium: „Wir haben gut ausgestattete Computerlabore, die eine gute Studieninfrastruktur bieten. Außerdem profitieren unsere Studierenden von den zahlreichen Forschungsaktivitäten des Instituts und von international renommierten Professoren: Sie lernen als Hilfskräfte die Forschungsarbeit in aktuellen Projekten kennen und können dort ihre Studiums- und Abschlussarbeiten schreiben.“ Und so waren auch der Datenhandschuh und eine Reihe weiterer Exponate Ergebnisse von Projektarbeiten, die Studierende und Mitarbeiter des Instituts erstellt hatten.

Neben den Forschungsergebnissen gab es auch Unterhaltsames: ein Internetcafé und eine LAN-Party, bei der Spielbegeisterte ihr Können beim Autorennen testen konnten. Das musikalische Rahmenprogramm der Clausthaler Informatiknacht lieferte die überregional bekannte Coverband „Bartlos“.

Eltern eines Informatik-Studenten aus Bad Harzburg lobten das Fest als „sehr interessante Veranstaltung“. Organisator Patrik Stiefel berichtet: „Die Resonanz war durchweg positiv.“ Zusammen mit Marcel Wille war er für die Planung und Durchführung der Informatiknacht verantwortlich. „Sämtliche neun Informatikprofessoren, 20 wissenschaftliche Mitarbeiter, die Techniker und unsere Sekretärinnen haben großen Einsatz für das Fest gezeigt,“ bedankt sich Stiefel. Und auch die Studierenden hätten einen wichtigen Beitrag geliefert, indem sie die Exponate erklärten und betreuten oder eine Schicht am Getränkeausschank übernahmen. „Alle haben uns großartig unterstützt.“ Das Clausthaler Informatikinstitut werde auch nach dem Informatikjahr weitere Veranstaltungen durchführen, um Bürger hinter die Kulissen der Clausthaler Informatik schauen zu lassen, und um für die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge zu werben.

Neuer Bachelorstudiengang steht kurz vor der Akkreditierung

Der neue Bachelorstudiengang Informatik/Wirtschaftsinformatik wird voraussichtlich noch in dieser Woche akkreditiert. Er gliedert sich in drei Schwerpunkte: den Schwerpunkt Informatik mit den Vertiefungen Human Centered Computing (HCC) sowie Paralleles und Vernetztes Rechnen, den Schwerpunkt Technische Informatik und die Wirtschaftsinformatik. Im Rahmen der Wirtschaftsinformatik werden Kenntnisse über das so genannte Business Computing, das Operations Research und über Informationssysteme in der Industrie vermittelt. „Wir haben die neuen Studienmodule inhaltlich und formal gründlich vorbereitet und sind zuversichtlich, dass die Akkreditierung erfolgreich verläuft“, sagt Institutsdirektor Dix. Masterstudiengänge in den Fächern Informatik und Wirtschaftsinformatik werden im nächsten Jahr gestartet. Die Bachelorabsolventen können dort ihr Informatikstudium fortsetzen und mit einem Master abschließen.

Kontakt
Professor Dr. Jürgen Dix
TU Clausthal
Institut für Informatik
Julius-Albert-Str. 4
38678 Clausthal-Zellerfeld
Tel.: 05323 – 72 7181
Email: juergen.dix@tu-clausthal.de



(Bild li.:) Ein Studierender erläutert die Projekt-Gruppenarbeit 'Blue' zu den Themen 'Visualisierung', 'Animation und Modellierung' und 'Künstliche Intelligenz'. (Bild re. o.:) Tim Winkler (hinten) und Thore Braun auf der LAN-Party. (Bild re.u.:): Besucher der Clausthaler Nacht der Informatik vor dem Institutsgebäude auf der Tannenhöhe

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