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Kooperationsprojekt FlexProCFK: Industrieworkshop eröffnet neue Perspektiven

28.03.2017

Stade. Die Entwicklung einer Technologie für die effiziente Herstellung komplexer Versteifungsstrukturen im Flugzeugbau: Dies ist das Ziel des Kooperationsprojektes FlexProCFK, an dem Wissenschaftler der Universitäten aus Braunschweig, Clausthal und Hannover im Forschungszentrum CFK Nord in Stade arbeiten. Um den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie zu fördern, ist im Rahmen des Vorhabens ein gemeinsamer Workshop durchgeführt worden.

Interesse an faserverstärkten Kunststoffen: Mehr als ein Dutzend Unternehmen beteiligten sich am 1. Industrieworkshop im Forschungszentrum CFK Nord in Stade. Foto: Fix

Interesse an faserverstärkten Kunststoffen: Mehr als ein Dutzend Unternehmen beteiligten sich am 1. Industrieworkshop im Forschungszentrum CFK Nord in Stade. Foto: Fix

Die Veranstaltung wurde von 14 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen besucht, von Flugzeug- und Bootsbau bis zu Windkraftanlagen- oder Anlagenbau. Alle hatten gemeinsam, dass sie mehr oder weniger direkt mit langfaserverstärkten Kunststoffen arbeiten und dadurch mit ähnlichen Herausforderungen in der Produktion konfrontiert sind. Gleichzeitig kamen mit einer Ausnahme alle Unternehmen aus dem Norden Deutschlands.

Nach drei einleitenden Vorträgen, die Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung in der manuellen Fertigung sowie Lösungen für die automatisierte Fertigung zeigten, trugen die Teilnehmer die Verbesserungspotenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Bauteils aus ihrer Sicht zusammen. Die Ergebnisse bildeten im Anschluss die Diskussionsgrundlage über die konkreten Anforderungen der Teilnehmer an die im Projekt FlexProCFK entwickelte Technologie. Danach wurden die Gäste über das Gelände des Forschungszentrums geführt und direkt an den Versuchsständen über weitere Forschungsarbeiten am Standort informiert. Die Veranstaltung endete mit dem Vorstellen von Kooperationsmöglichkeiten und einem Ausblick auf den nächsten Industrieworkshop.

Von dem Programm profitierten beide Seiten. Die Vertreter aus der Industrie bekamen einen umfassenden Einblick in die Tätigkeiten der Forschergruppe und Ansatzpunkte für Kooperationen aufgezeigt. Im Gegenzug wurden die Forscher über aktuelle Herausforderungen in der Industrie informiert. Diese Impulse fließen nun in die laufende Technologieentwicklung sowie in neue Projekte ein. Vor dem Hintergrund der Branchenvielfalt der Teilnehmer haben die Beiträge dazu geführt, dass die im Projekt entwickelte Technologie, die ursprünglich nur für die Fertigung von Versteifungsstrukturen im Flugzeugbau konzipiert war, den Weg in andere Anwendungen finden kann.

Das Projekt FlexProCFK wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit 1,7 Millionen Euro gefördert. Die Forschergruppe besteht aus Mitarbeitern des Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen der Leibniz Universität Hannover, des Instituts für Flugzeugbau und Leichtbau der TU Braunschweig sowie des Instituts für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik der TU Clausthal. (J.F.)

Kontakt:
TU Clausthal
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: presse@tu-clausthal.de

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