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Studierendenwerkstatt „TUCreate” kommt gut an

15.02.2017

Clausthal-Zellerfeld. Wer eigene Ideen verwirklichen kann, ist hochmotiviert. Dieser Gedanke liegt der Studierendenwerkstatt „TUCreate” zugrunde. Im Rahmen des Projektes, das es seit Beginn des Wintersemesters an der Technischen Universität Clausthal gibt, können Studierende in Werkstätten und Laboren für den Eigenbedarf Bauteile fertigen oder Computerplatinen bestücken.

Diplom-Ingenieur Joachim Langenbach (links) beobachtet, wie die Maschinenbau-Studenten Mirco Fuhrmann, Julian Dreblow und Timo Roth eine Fräse einrichten. Foto: Ernst

Diplom-Ingenieur Joachim Langenbach (links) beobachtet, wie die Maschinenbau-Studenten Mirco Fuhrmann, Julian Dreblow und Timo Roth eine Fräse einrichten. Foto: Ernst

Keimzelle des Projektes ist das Institut für Maschinenwesen (IMW). „Die Studierendenwerkstatt bietet Raum, um die Theorie der Vorlesungen in die praktische Anwendung zu überführen. Oder kurz gesagt: TUCreate stärkt den Basteltrieb der Studierenden”, erläutert Diplom-Ingenieur Joachim Langenbach. Der wissenschaftliche Mitarbeiter am IMW ist der Initiator des Angebots, das bisher immer mittwochs und ab dem Sommersemester immer dienstags besteht und durch Studienqualitätsmittel finanziert wird. Inspiriert dazu hatte ihn ein Aufenthalt an der englischen Universität Loughborough, an der Studierende in einer Art „Makerspace” produktiv werden können.

Julian Dreblow steht mit Mirco Fuhrmann und Timo Roth in der mechanischen Werkstatt des Instituts für Maschinenwesen. Die drei Clausthaler Maschinenbau-Studenten richten einen 3D-Drucker ein, um einen Würfel zu fertigen, wie man ihn für Brettspiele nutzen kann. „In der Studierendenwerkstatt können wir kreativ werden oder praktische Dinge nachkonstruieren”, sagt Fuhrmann. Dreblow, der sich auch als Ansprechpartner für Kommilitonen in das Projekt einbringt, berichtet: „Neben zwei 3D-Druckern steht eine Fräse zur Verfügung. Konstruiert wurden bisher beispielsweise Bauteile für einen Oldtimertraktor, Komponenten für einen Lautsprecher oder Ersatzteile für einen Dimmer bzw. eine Gardinenhalterung.” Dass man die Produkte nicht bloß auf dem Bildschirm betrachten, sondern nach dem Druck in der Hand halten und sehen könne, dass sie funktionieren, sei sehr motivierend, ergänzt Roth.

Neben dem IMW öffnen weitere Einrichtungen ihre Werkstatt oder ihr Labor. So können im Institut für Schweißtechnik und Trennende Fertigungsverfahren Bauteile gefügt werden. Angeboten werden die Verfahren MIG/MAG, WIG sowie E-Hand, und zwar immer dienstags (Anmeldung bei skam14@tu-clausthal.de). Ebenfalls dienstags besteht im Elektroniklabor des Instituts für Informatik die Gelegenheit, Platinen zu bestücken, zu messen und mit Einplatinencomputern (Arduino, Raspberry Pi) zu experimentieren.

„Die Studierenden nehmen das Projekt gut an”, freut sich Diplom-Ingenieur Langenbach. In erster Linie gehe es darum, eigene Ideen umzusetzen; andererseits würden sich die Teilnehmenden zunehmend austauschen und gegenseitig inspirieren. Gewürdigt wurde das Programm TUCreate, das offen für alle Studierenden der TU Clausthal ist, bereits von der Lehrpreisjury der Universität. Zwar erfülle die Studierendenwerkstatt nicht die Kriterien des Lehrpreises, aber solche neuen, praxisnahen Ansätze sollten auf jeden Fall unterstützt werden, so die Kommission.

Weitere Informationen zur Studierendenwerkstatt

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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