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Öffnung der Hochschulen: Ministerium fördert zwei Projekte mit Clausthaler Beteiligung

25.01.2017

Hannover. Um die Öffnung der Hochschulen voranzutreiben, fördert Niedersachsens Wissenschaftsministerium sechs Projekte. Eines davon ist das Weiterbildungsangebot „Master of German-Chinese Leadership and Technology” der TU Clausthal: Angehenden Führungskräften aus China und Deutschland werden interkulturelle und fachliche Kompetenzen vermittelt. Zudem ist die TU in ein zweites Projekt namens „Orientierung im Harz mit Nachhaltigkeit” eingebunden.

Insbesondere an aktuelle und angehende Führungskräfte aus Deutschland und China richtet sich das neue Weiterbildungsprogramm „Master of German-Chinese Leadership and Technology”. Foto: Möldner

Insbesondere an aktuelle und angehende Führungskräfte aus Deutschland und China richtet sich das neue Weiterbildungsprogramm „Master of German-Chinese Leadership and Technology”. Foto: Möldner

Niedersachsen stellt in der zweiten Auswahlrunde des Programms „Öffnung der Hochschulen” insgesamt rund eine Million Euro bereit. Die Förderung setzt sich zusammen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und zusätzlichen Geldern vom Land. Die antragstellenden Einrichtungen steuern insgesamt selbst noch einmal 340.000 Euro bei. „Damit eröffnen wir neue Zugänge zu den Hochschulen, beispielsweise auch für Geflüchtete, fördern die Internationalisierung und leisten einen weiteren Beitrag zur Fachkräftesicherung”, sagt Gabriele Heinen-Kljajic, Niedersachsens Ministerin für Wissenschaft und Kultur.

Initiator des Clausthaler Projektes ist Professor Wolfgang Pfau, Vizepräsident der TU für Internationales, Weiterbildung und Digitalisierung. Hauptzielgruppen des geplanten Angebotes sind (angehende) Führungskräfte, insbesondere mit akademischen Abschlüssen aus den Bereichen Ingenieur- und Naturwissenschaften, aber auch aus den Wirtschaftswissenschaften, in China und Deutschland.

Die Inhalte des Weiterbildungsprogramms bestehen im Vermitteln von Führungskompetenzen sowie interkulturellen Kompetenzen im Hinblick auf China und Deutschland/Europa. Darüber hinaus soll für die Teilnehmer eine Aktualisierung der Fachkompetenz in vier unterschiedlichen ingenieurwissenschaftlichen Bereichen ermöglicht werden. Zur Wahl stehen die vier Forschungsschwerpunkte der TU Clausthal: nachhaltige Energiesysteme, Rohstoffsicherung und Ressourceneffizienz, neuartige Materialien und Prozesse sowie offene cyberphysische Systeme und Simulation. Weitere Zielgruppen der Bildungsmaßnahme, die der erste Baustein für ein geplantes Weiterbildungszentrum der TU ist, sind Geflüchtete und Frauen, die ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse erwerben oder auffrischen möchten. Hinzu kommen Zertifikatsstudierende, die sich passgenau für aktuelle Probleme in ihren Unternehmen weiterqualifizieren möchten.

Im Projekt „Orientierung im Harz mit Nachhaltigkeit”, das von der Bildungsstätte Mariaspring am Standort Bovenden (Landkreis Göttingen) eingebracht wird, ist die TU Clausthal mittelbar beteiligt. Das Angebot richtet sich an nicht-traditionell Studierende, die ihren Bildungsabschluss im Ausland erworbenen haben. In Deutschsprachkursen, die unter anderem auch im Sprachenzentrum Mariaspring am Standort Clausthal-Zellerfeld angeboten werden, soll diese Gruppe früh an die TU Clausthal herangeführt werden. Ziel ist es, anhand eines Mentorenprogramms und Seminarangebots die Aufnahme eines Studiums im Harz zu erleichtern und die Teilnehmenden langfristig in den regionalen Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Projekt läuft in enger Zusammenarbeit mit dem Internationalen Zentrum Clausthal.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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