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EFZN bekommt gutes Zeugnis ausgestellt

Clausthal-Zellerfeld. Das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) ist in seiner neuen Organisationsform als gemeinsames wissenschaftliches Zentrum der Universitäten Clausthal, Braunschweig, Göttingen, Hannover und Oldenburg auf einem guten Weg. Dies betonte Professor Eberhard Umbach, Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen (WKN), als er den Evaluierungsbericht zum EFZN im Senatssitzungszimmer der TU Clausthal vorstellte.

Entstand auf Initiative der TU Clausthal: das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen mit Sitz in Goslar. Foto: Möldner

Entstand auf Initiative der TU Clausthal: das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen mit Sitz in Goslar. Foto: Möldner

„Es war eine sehr gute und richtige Maßnahme, das EFZN mit einer gleichberechtigten Beteiligung aller fünf Partner neu aufzustellen. Durch diese Bündelung besteht die Chance, die Schlagfähigkeit der niedersächsischen Energieforschung zu erhöhen, um den starken Mitbewerbern in diesem Bereich erfolgreich entgegen treten zu können“, so Umbach weiter.

In ihrem Evaluationsbericht vertreten die Gutachtenden die Auffassung, dass sich das EFZN im Laufe seines 8-jährigen Bestehens zu einer tragfähigen Kooperationsplattform der beteiligten Universitäten entwickelt hat. Dabei betonen sie die Notwendigkeit und die Vorteile abgestimmter kooperativer Forschungsaktivitäten, insbesondere vor dem Hintergrund der Wichtigkeit des Themas „Energie“ für Niedersachsen. An die Universitätsleitungen und Forschenden geht daher die Empfehlung, den mit der Neustrukturierung einhergehenden Impuls als Chance für eine strategische Weiterentwicklung aufzugreifen, und unter Berücksichtigung der jeweiligen Strategien der fünf Mitgliedsuniversitäten eine gemeinsame, ausbalancierte EFZN-Agenda zu Themen der Grundlagen- und anwendungsnahen Forschung zu entwickeln.

Besonders hervorgehoben wird im Bericht die Bedeutung des EFZN für die „multidisziplinäre und interuniversitäre“ Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Energieforschung. Durch diese Arbeitsweise könnte das EFZN, so die Gutachterkommission, eine wichtige Rolle dabei spielen, die Komplexität der Energiewende innerhalb der Gesellschaft begreifbarer zu machen.

Der EFZN-Vorstand, dem seitens der TU Clausthal Professor Hans-Peter Beck angehört, zeigte sich zufrieden mit dem Evaluationsergebnis: „Das Gutachten bestätigt, dass im EFZN erfolgreich zusammengearbeitet und entscheidende Weichen gestellt wurden. Durch die organisatorische Neuausrichtung in ein gemeinsames Zentrum unserer Universitäten wurde die wissenschaftliche Schlagkraft des EFZN auf standortübergreifend insgesamt rund 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Bereich der Energieforschung beträchtlich erhöht. Damit sind wir zukunftsfähig aufgestellt, um erfolgreich Verbundprojekte in den gesetzten Schwerpunktbereichen „Vernetzte Energiesysteme“, „Power to X“, Solarenergie sowie dem Bereich der Querschnittsforschung (Ökonomie, Rechts- und Sozialwissenschaft) einzuwerben und die nationale und internationale Sichtbarkeit der niedersächsischen Energieforschung weiter zu erhöhen.“ Im nächsten Schritt gehe es jetzt darum, mit den Universitätsleitungen und dem Wissenschaftsministerium die Empfehlungen der Gutachterkommission auszuwerten und weit möglichst umzusetzen.

Kontakt:
EFZN-Geschäftsstelle
E-Mail: geschaeftsstelle@efzn.de
Telefon: +49 5321 3816-8000

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