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Designwettbewerb „Seiltriebe”: Sieger ausgezeichnet

09.11.2016

Clausthal-Zellerfeld. Auf dem offenen Meer ist jedes Schiff Wellen, Wind und Strömungen ausgesetzt. Der Seegang erschwert je nach Stärke das Bewegen von Lasten mit einem Kran. Mit welchem System lässt sich der Seegang kompensieren, damit auf dem Schiff auch bei schlechtem Wetter gearbeitet werden kann? Dieser Frage gingen Clausthaler Studierende in einem Designwettbewerb im Rahmen der Lehrveranstaltung „Seiltriebe” am Institut für Maschinenwesen nach.

Kranarbeiten auf hoher See standen im Mittelpunkt des Designwettbewerbs in der Vorlesung „Seiltriebe”. Dozent Roland Verreet (kl. Bild, rechts) zeichnete die Studierenden mit den besten Ideen aus. Fotos: BWE, IMW

Kranarbeiten auf hoher See standen im Mittelpunkt des Designwettbewerbs in der Vorlesung „Seiltriebe”. Dozent Roland Verreet (kl. Bild, rechts) zeichnete die Studierenden mit den besten Ideen aus. Fotos: BWE, IMW

Systeme zur Seegangskompensation werden in der Fachwelt „Heave Compensation” genannt. Ihr Ziel ist es, die vertikale Lastbewegung von der vertikalen Schiffsbewegung zu entkoppeln. Gelingt dies, kann der Kranfahrer auch bei höheren Wellen ohne Risiko seiner Arbeit – zum Beispiel beim Aufbau eines Offshore-Windparks – nachgehen. Insgesamt 20 Studierende stellten sich der anspruchsvollen Aufgabe.

Mit der praxisnahen Lehrveranstaltung knüpfen die Maschinenbauer der Technischen Universität an eine Tradition an. Im Jahr 1834 wurde im Oberharz das Drahtseil erfunden. Seither stehen Seile und Seiltrommeln immer wieder im Blickpunkt Clausthaler Forschung. Um auch das Interesse der Studierenden weiter auf dieses Gebiet zu richten, gibt es seit sechs Jahren die Vorlesung „Seiltriebe”. Diplom-Ingenieur Roland Verreet bietet sie als Blockveranstaltung an. Der Lehrbeauftragte aus Aachen, der bei Schadensfällen weltweit als Sachverständiger herangezogen wird, skizzierte einige solcher Fälle in der Vorlesung.

Ausgestattet mit dem Theoriewissen aus dem Hörsaal, entwickelten die Studierenden Lösungen für die praktische Aufgabe. Am Ende zeichnete die Jury zwei Siegerteams aus. Die Gruppe 3 mit den Studenten Hendrik Behme, Andreas Hippler und Jonathan Tilly erhielt einen Preis für die innovativste Lösung. Und die Gruppe 4 mit dem Trio Sachs Brechelt, Dmitrij Nöth und Behrang Salimbahrami wurde für die beste Umsetzung der Lehrinhalte ausgezeichnet. „Die Projektleistungen der Teilnehmer sind vielfach sehr gut gewesen”, lobte Dozent Verreet.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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