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German Resource Research Institute geht online

08.11.2016

Clausthal-Zellerfeld. Fünf führende deutsche Forschungseinrichtungen aus dem Rohstoffsektor – darunter die TU Clausthal – haben in 2015 das virtuelle Institut GERRI gegründet, um die deutsche Rohstoffforschung für den internationalen Wettbewerb zu stärken. Jetzt hat das „German Resource Research Institute” ein Etappenziel erreicht: Die Rohstoffkompetenzen und -infrastrukturen sind in einer Datenbank erfasst und auf einer Webseite veröffentlicht.

Das Angebot von GERRI umfasst die komplette Wertschöpfungskette mineralischer und metallhaltiger Rohstoffe. Foto: K+S

Das Angebot von GERRI umfasst die komplette Wertschöpfungskette mineralischer und metallhaltiger Rohstoffe. Foto: K+S

Online präsentiert GERRI nun sein Dienstleistungsangebot entlang der kompletten Wertschöpfungskette mineralischer und metallhaltiger Rohstoffe. Die GERRI-Gründungspartner – neben der TU Clausthal die TU Bergakademie Freiberg, die RWTH Aachen University, die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS am Fraunhofer ISC und das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) am HZDR – verfügen in der Rohstoffforschung über ein einzigartig breites Spektrum an Wissen und Erfahrungen sowohl im Grundlagen- als auch im angewandten Bereich. Der Fokus liegt auf Hochtechnologie-Metallen und anderen volkswirtschaftlich wichtigen Rohstoffen, die für die technologische Entwicklung unentbehrlich sind.

Das Netzwerk ermöglicht den Zugriff auf eine vielfältige technische Infrastruktur (Messgeräte, Laborausstattung) auf verschiedenen Ebenen der Forschung – von Methoden und Prozessen über Stoffströme bis hin zu den Elementen des Periodensystems. Dabei hat GERRI folgende Kompetenzfelder: Erkundung & Gewinnung, Aufbereitung, Hydrometallurgie, Pyrometallurgie, Materialien, Abfallmanagement, Maschinen, Modellierung und Spezialanalytik. Das gebündelte (Experten-)Wissen innerhalb dieser Felder wurde in direkten Zusammenhang mit Stoffströmen und Elementen der betreffenden Wertschöpfungskette gebracht. Mit der Aufnahme neuer Partner sollen die vorhandenen Kompetenzfelder weiter vertieft und ausgeweitet werden.

GERRI ist eingebettet in den Förderschwerpunkt „r4 – Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Forschung zur Bereitstellung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe” im Rahmenprogramm „Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA)” des Bundesforschungsministeriums. Koordinator des Netzwerks ist das Freiberger Helmholtz-Institut. Nach Ablauf der fünfjährigen Förderdauer soll das Netzwerk selbstständig weiter bestehen und sich unter anderem über eingeworbene Industrie- und Forschungsgelder finanzieren.

Ausführliche Informationen unter: www.gerri-germany.org

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. D. Goldmann, goldmann@aufbereitung.tu-clausthal.de
Dipl.-Ing. Kai Rasenack, kai.rasenack@tu-clausthal.de

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