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Clausthaler Team gewinnt ChemCar-Wettbewerb

Aachen. Clausthaler Studierende haben den diesjährigen ChemCar-Wettbewerb gewonnen, der während der ProcessNet-Jahrestagung in Aachen durchgeführt wurde. Innerhalb dieser Konkurrenz wetteifern kreative angehende Verfahrensingenieure mit selbst konstruierten Modellfahrzeugen, die durch chemische Reaktionen angetrieben werden.

Die Clausthaler „Alunauten“ (von links): David Keppler, Jens Grabow, Sven Kynast, Isabelle Kroner, Lisa Brückner und David Franzen. Foto: Carsten Wolfering

Die Clausthaler „Alunauten“ (von links): David Keppler, Jens Grabow, Sven Kynast, Isabelle Kroner, Lisa Brückner und David Franzen. Foto: Carsten Wolfering

Bei diesem „Rennen“ kommt es allerdings nicht darauf an, wer der Schnellste ist. Eine erst kurz vor dem Start ausgeloste Streckenlänge zwischen 8 und 17 Metern mit einem Zusatzgewicht von bis zu 30 Prozent des Eigengewichts des Fahrzeugs innerhalb von drei Minuten möglichst exakt zu erreichen – dies ist jeweils die Aufgabe des ChemCar-Wettbewerbs. Steuer- und Bremsmechanismen sind dabei nicht erlaubt. Insgesamt sieben Teams unterschiedlicher Universitäten stellten sich dieser Herausforderung und traten nun schon zum elften Mal gegeneinander an. In der diesjährigen Auflage galt es, 15 Meter und 30 Prozent Zusatzgewicht zu meistern.

Die Strecke selbst schlossen die Clausthaler – David Keppler, Jens Grabow, Sven Kynast, Isabelle Kroner, Lisa Brückner und David Franzen – mit 70 Zentimeter Abstand zum Zielpunkt als zweitbestes Team ab. Lediglich die Crew der TU Łódź aus Polen erreichte die angepeilten 15 Meter mit nur fünf Zentimeter Abstand noch exakter. Zusätzliche Punkte gab es jedoch für das Sicherheits- und Gesamtkonzept. Hier konnten sich die Clausthaler „Alunauten“ mit ihrem Elektroauto, basierend auf einer Aluminium-Kaliumhexacyanoferrat-Batterie, gegen die Konkurrenz durchsetzen und erreichten schließlich den Gesamtsieg. Somit heißt es nun schon zum fünften Mal: Pokal und 2000 Euro Siegprämie gehen nach Clausthal.

Der langjährige Moderator der Wettbewerbe, Professor Andrzej Górak von der TU Dortmund, fand die passenden Worte: „Beim Fußball ist es so: 22 Männer jagen einem Ball nach, und am Ende gewinnen die Deutschen. Es ist ganz ähnlich beim ChemCar-Wettbewerb: Auch hier nehmen viele Leute teil, aber am Ende gewinnt Clausthal.“

Im November 2017 findet der nächste ChemCar-Wettbewerb im Rahmen des Jahrestreffens der Fachgemeinschaft Prozess-, Apparate- und Anlagentechnik (PAAT) in Würzburg statt. Im Fränkischen möchte die TU Clausthal ihren Titel verteidigen. Interessierte Studierende sind aufgerufen, sich beim Betreuer des Clausthaler Teams, Professor Ulrich Kunz (Institut für Chemische und Elektrochemische Verfahrenstechnik) direkt zu informieren.

Weitere Informationen zum ChemCar-Wettbewerb: www.chemcar.de.

Kontakt:
TU Clausthal
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: presse@tu-clausthal.de

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