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Technik zum Anfassen: Am Forschungsverbund IPSSE kann jedermann Digitalisierung erleben

23.09.2016

Goslar. Software ist nicht nur ein Thema für die Jugend. Dies hat eine Gruppe von Mitgliedern des Lions Club Goslar-Kaiserpfalz deutlich gemacht, die Informatiker der TU Clausthal im „Institute for Applied Software Systems Engineering” (IPSSE) in Goslar besuchten. Die rund 30 Gäste im Alter von 40 bis 80 Jahren testeten dabei unter Anleitung ihre eigenen Programmierfähigkeiten.

Mitglieder des Lions Club Goslar-Kaiserpfalz beim Programmieren im „Institute for Applied Software Systems Engineering” (IPSSE) in Goslar. Foto: Melkozerov

Mitglieder des Lions Club Goslar-Kaiserpfalz beim Programmieren im „Institute for Applied Software Systems Engineering” (IPSSE) in Goslar. Foto: Melkozerov

Die Informationstechnologie ist heute ein Schlüsselfaktor für Innovationen und den betrieblichen Erfolg. Wer sein Unternehmen fit für die Zukunft machen möchte, kommt an Neuerungen auf dem Gebiet der Digitalisierung nicht vorbei. Vor diesem Hintergrund sensibilisierten die Harzer Informatiker die Gäste, unter denen auch eine Reihe von Unternehmerinnen und Unternehmern waren, für das weite Feld von Industrie 4.0. „Denn häufig haben betriebliche Entscheidungen mit Innovationen durch Software zu tun. Und wer sich damit besser auskennt, kann die Situation für das Unternehmen erfolgreicher managen”, sagte Professor Andreas Rausch.

Der Clausthaler Informatiker leitet neben dem Forschungsverbund IPSSE den Lehrstuhl für Software Systems Engineering. Insgesamt zählt die Forschergruppe 35 Doktoranden, zwei „Postdocs” und 30 Studierende bei einem Jahresbudget in 2015 von drei Millionen Euro. Auf dem Gebiet von Softwaresystemen gehört das Team deutschlandweit zu den drei größten universitären Forschergruppen.

Nach dem Überblick über das Institut erläuterten Professor Rausch und Karina Rehfeldt, M. Sc., die Themen Simulation und Sensorik, bevor die Gruppe aus Goslar selbst aktiv wurde. Eingeteilt in kleine Teams beschäftigten sich die Probanden unter Anleitung eines Coaches damit, eine Wetterstation auf einem Raspberry Pi zu programmieren. Das ist ein mit Sensorik ausgestatteter Experimentiercomputer, der interessierten Menschen den Erwerb von Programmier- und Hardware-Kenntnissen erleichtert.

„Es war sehr interessant zu sehen, dass hinter ganz vielen Dingen, die uns das Leben einfacher machen, mühevolles Programmieren steht”, sagte Sven Hoffmann, der Präsident des Lions Club. Als Resümee formulierten die Mitglieder: „Es war ein nachhaltiger Abend mit vielseitigen Einblicken in Technik und Zukunft.” Seitens der Wissenschaftler fiel das Fazit ebenfalls positiv aus, unterstrich Frau Rehfeldt. So habe das Lehrexperiment unter dem Aspekt „betreutes Programmieren” gezeigt: Auch eine Generation, die nicht zu den „Digital Natives” zählt, also zu den Menschen, die in der digitalen Welt aufgewachsen sind, kann man für das Programmieren begeistern – und damit den Blick für Digitalisierungen weiten.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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