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Drei deutsche Bergbau-Universitäten kooperieren mit Montanuniversität Leoben

19.09.2016

Leoben. Eine Kooperationsvereinbarung für eine verstärkte Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Berg- und Tunnelbaus haben die Technische Universität Clausthal, die RWTH Aachen, die TU Bergakademie Freiberg und die Montanuniversität Leoben (Österreich) unterzeichnet. Der Vertrag kam im Zuge der Herbstveranstaltung des Bergmännischen Verbandes Österreichs in Leoben zustande.

Kooperationspartner (von links): Professor Peter Moser (Leoben), Professor Carsten Drebenstedt (Freiberg), Rektor Wilfried Eichsleder (Leoben), Dr. Thomas Bartnitzki (Aachen) und Professor Oliver Langefeld (TU Clausthal). Foto: Montanuniversität

Kooperationspartner (von links): Professor Peter Moser (Leoben), Professor Carsten Drebenstedt (Freiberg), Rektor Wilfried Eichsleder (Leoben), Dr. Thomas Bartnitzki (Aachen) und Professor Oliver Langefeld (TU Clausthal). Foto: Montanuniversität

Mit der Kooperation „European Rock Extraction Research Group (EUREG)” bündeln die renommierten Partner Infrastruktur, Versuchsstände, Labore und ihre fachlichen Kompetenzen, um die komplexen Aufgaben in der Grundlagen- und angewandten Forschung gerade auch auf europäischer Ebene besser realisieren zu können. Die vier Universitäten wollen so wissenschaftlich die europäische Spitzenposition im Fachgebiet des Bergbaus übernehmen, nationale und internationale Forschungsprojekte durchführen und Fördermittel einwerben. Dabei streben sie eine Kooperation mit weltweit führenden Maschinenbauern und Unternehmen des Berg- und Tunnelbaus an.

Hintergrund: Jährlich werden weltweit mehrere Milliarden Tonnen Festgestein abgebaut, um Erze, Industrieminerale und Baustoffe bereitzustellen. In Deutschland sind es jährlich etwa 240 Millionen Tonnen Schotter und Splitt, 70 Millionen Tonnen Kalkstein und 50 Millionen Tonnen Salz. Traditionell werden zum Lösen des Gesteins Sprengarbeiten eingesetzt, die eine ganze Reihe von Nachteilen mit sich bringen, wie beispielsweise hohe Sicherheitsanforderungen, Erschütterungen, Sprenggase, Staubemissionen.

Ziel der deutsch-österreichischen universitären Zusammenarbeit sei es, mehr Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu schaffen sowie eine Systemoptimierung von Betrieben im Berg- und Tunnelbau zu erreichen, so Professor Oliver Langefeld (Institut für Bergbau) als Mitinitiator seitens der TU Clausthal. Außerdem stehen die Themen Effizienzsteigerung, Kostensenkung, Automation, Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit des Betriebes sowie die Verbesserung der Akzeptanz der Rohstoffgewinnung im Blickpunkt der Kooperation.

Kontakt:
TU Clausthal
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: presse@tu-clausthal.de

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