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Symposium „Chancen für den Harz” am 28. September

12.09.2016

Clausthal-Zellerfeld. Der Hunger nach Rohstoffen nimmt weltweit zu. Dabei verbraucht die Menschheit natürliche Ressourcen viel schneller, als die Erde sie regenerieren kann. Eine immer größere Bedeutung kommt deshalb der Wiederverwertung von Rohstoffen zu. Vor diesem Hintergrund findet am 28. September (9 bis 17 Uhr, Aula der TU Clausthal) das Symposium „Chancen für den Harz” statt.

Das Thema Rückgewinnung von Rohstoffen aus bergbaulichen Rückständen - hier Probebohrungen im Bergeteich am Bollrich in Goslar - könnte eine Chance für den Harz sein. Foto: Ernst

Das Thema Rückgewinnung von Rohstoffen aus bergbaulichen Rückständen - hier Probebohrungen im Bergeteich am Bollrich in Goslar - könnte eine Chance für den Harz sein. Foto: Ernst

Die Dimension des Themas wird auch dadurch deutlich, dass gleich drei niedersächsische Ministerien als Veranstalter auftreten: das Wissenschaftsministerium, das Ressort für Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Alle sind sich einig: Rohstoffsicherung und Ressourceneffizienz gehören angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung zu den großen Herausforderungen dieses Jahrhunderts. „Für eine faire globale Verteilung und einen generationengerechten, nachhaltigen und umweltschonenden Umgang mit Rohstoffen stellt das Recycling eine wesentliche Säule dar”, heißt es im Flyer zur Veranstaltung.

Im Zuge neuer Wege wie der Energiewende rücken dabei sogenannte wirtschaftsstrategische Metalle verstärkt in den Fokus. Ohne diese seltenen, aber wichtigen Stoffe lassen sich weder Windkraft noch Elektromobilität oder schadstoffarme, energieeffiziente Flugzeuge realisieren. Für diese Themen steht Niedersachsen heute mit seinen führenden Produktherstellern, aber auch mit seiner leistungsfähigen Grundstoffindustrie. Das Land ist aus seiner Tradition heraus eine klassische Rohstoffregion mit jahrhundertelanger Erfahrung beim Aufsuchen, Gewinnen und Verarbeiten metallischer Rohstoffe. In den vergangenen Jahrzehnten hat Niedersachsen systematisch das Recycling in Forschung, Entwicklung und Produktion weiterentwickelt.

„Hierbei spielt der Harz eine herausragende Rolle, sowohl was Technologien als auch Altablagerungen als Rohstoffquellen angeht”, sagt der Clausthaler Professor Daniel Goldmann (Lehrstuhl für Rohstoffaufbereitung und Recycling). In Kooperation von Unternehmen, Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und weiteren Akteuren werden globale Herausforderungen dabei zu Chancen für den Harz. Dieser Aspekt und weitere Themen wie zum Beispiel „Genehmigungsverfahren für die Rückgewinnung von Rohstoffen aus bergbaulichen Rückständen”, „Halden als Risiko und Potenzial” oder Elektronikschrott-Recycling werden auf dem Symposium aufgegriffen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt:
TU Clausthal
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: presse@tu-clausthal.de

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