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TU kooperiert mit Technischer Hochschule Georg Agricola

Clausthal-Zellerfeld. Insbesondere auf den Gebieten des Bergbaus, des Nachbergbaus und der Verfahrenstechnik wollen die TU Clausthal und die Technische Hochschule (TH) Georg Agricola Bochum in Zukunft zusammenarbeiten. Professor Alfons Esderts, TU-Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer, und Professor Jürgen Kretschmann, Präsident der Bochumer Hochschule, haben einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Die Kooperation mit der Hochschule Georg Agricola in Bochum (Foto) besiegelten (v.l.): Prof. Jürgen Kretschmann, Präsident der Bochumer Hochschule, Prof. Oliver Langefeld (TU) und TU-Vizepräsident Prof. Alfons Esderts. Fotos: TH G. Agricola/Wiciok, Ernst

Die Kooperation mit der Hochschule Georg Agricola in Bochum (Foto) besiegelten (v.l.): Prof. Jürgen Kretschmann, Präsident der Bochumer Hochschule, Prof. Oliver Langefeld (TU) und TU-Vizepräsident Prof. Alfons Esderts. Fotos: TH G. Agricola/Wiciok, Ernst

Initiiert wurde die Kooperation auf Clausthaler Seite durch Professor Oliver Langefeld vom Institut für Bergbau, der zugleich im Hochschulrat der TH Georg Agricola vertreten ist: „Ich kenne beide Einrichtungen; es gibt mehrere Ansatzpunkte für eine Zusammenarbeit, die für beiden Seiten von Vorteil sein kann“, sagte Professor Langefeld. TH-Präsident Professor Kretschmann betonte: „Bergbau und Rohstoffgewinnung sind für Deutschland nach wie vor sehr bedeutsam. Deshalb ist es gut, wenn zwei auf diesem Gebiet führende Hochschulen ihre Verbindung vertiefen.“

Die Technische Hochschule Georg Agricola hat im Frühjahr 2016 ihr 200-jähriges Bestehen gefeiert. Von den rund 2400 Studierenden der TH kommen rund 80 Prozent aus der näheren Umgebung. Während die anwendungsorientierte Lehre einen wichtigen Stellenwert an der Hochschule hat, intensiviert sie gegenwärtig ihre Forschungsaktivitäten. Im Oktober des vergangenen Jahres gründeten die Bochumer das Forschungszentrum Nachbergbau. Was bleibt, wenn der Bergmann geht? Dieser Frage widmen sich die Forscher und finden auf diesem Gebiet zahlreiche Anknüpfungspunkte zur TU Clausthal, die sich ebenfalls mit Nachhaltigkeit und Folgenutzung im Bergbau beschäftigt.

In der Lehre wollen die Westfalen einen Masterstudiengang zur Thematik „Mining + Processing“ einführen. An der Technischen Universität Clausthal ist im Wintersemester 2014 der hierzulande erste englischsprachige Masterstudiengang im Bergbau („Mining Engineering“) erfolgreich gestartet worden. „Wir freuen uns, wenn sich die TU Clausthal in den Aufbau unseres ebenfalls international ausgerichteten Studiengangs einbringt“, sagte Präsident Professor Kretschmann.

Neben dem Bereich Geoingenieurwesen und Bergbau – mit dem Fokus in der Lehre auf Steine und Erden – hat die Bochumer Hochschule weitere Schwerpunkte in Maschinen- und Verfahrenstechnik sowie in der Elektro- und Informationstechnik. Auch hier könnten sich Kooperationsmöglichkeiten ergeben, äußerte sich der Clausthaler Vizepräsident Professor Esderts. So habe es bereits vielversprechende Gespräche mit TU-Professor Daniel Goldmann (Lehrstuhl für Rohstoffaufbereitung und Recycling) gegeben.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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