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Schüler aus 20 Ländern zu Besuch an der TU Clausthal

Clausthal-Zellerfeld. Sie schauten gebannt zu, sie probierten aus und sie fragten nach: Ende August haben 90 Schülerinnen und Schüler aus aller Welt die TU Clausthal besucht, um die Universität, den Studienort und die Geosammlung kennen zu lernen. Die Gäste aus 20 verschiedenen Nationen besuchen in ihrer Heimat Partnerschulen Deutschlands, die sogenannten Pasch-Schulen.

Dr. Andreas Czymai beim Experimentieren mit den Pasch-Schülern im Hauptgebäude der TU Clausthal. Foto: Ernst

Dr. Andreas Czymai beim Experimentieren mit den Pasch-Schülern im Hauptgebäude der TU Clausthal. Foto: Ernst

Pasch steht für die Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“. Das Projekt, das 2008 von Außenminister Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufen wurde, vernetzt weltweit mehr als 1800 Schulen in 120 Ländern mit der Bundesrepublik. Ziel ist es, nachhaltiges Interesse und Begeisterung für das moderne Deutschland und die Sprache hierzulande zu wecken und durch die Eindrücke Horizonte zu öffnen.

Die jugendlichen Gäste kamen zum Beispiel aus Bangladesch, Iran, Libanon, Argentinien, Brasilien, Ukraine und China. Den August verbringen sie im „Internationalen Haus Sonnenberg“. Von dort starten sie immer wieder zu Aktionen in der Region. Um den Besuch an der TU Clausthal gewinnbringend zu gestalten, wurden die Schüler in drei Gruppen eingeteilt, die jeweils einen Tag an die Hochschule kamen.

„Wir haben den Schulworkshop Recycling in einer angepassten Form durchgeführt“, sagte Jochen Brinkmann von der Kontaktstelle Schule – Universität. Dass im Hörsaal passenderweise eine metergroße Weltkarte hing, nutzten die Gäste spontan, um sich untereinander ihre Heimatländer zu zeigen und geografische Besonderheiten zu erläutern. Neben dem Workshop erkundeten die Schüler den Studienort Clausthal-Zellerfeld und die Geosammlung der Hochschule. Ein Junge aus Brasilien war von der weltweit bekannten Mineralogischen Sammlung so begeistert, dass er mit seinem Smartphone 120 Aufnahmen machte. Der Kommentar des Jungforschers: „Ich habe schon viele Museen gesehen, aber das hier war das Beste.“

Außer in die Universitätsstadt tourten die Pasch-Schüler etwa nach Wolfsburg und Goslar. In Wolfsburg besichtigten sie die Autostadt und das Wissenschaftsmuseum Phaeno, in Goslar standen unter anderem Shoppen sowie eine Stadtrallye auf dem Programm. Der Organisator, Stefan Geller, schrieb nach der Veranstaltung per E-Mail: „Die Resonanz war positiv, eine gute Werbung für die TU Clausthal und den Studienstandort Deutschland. Eine Wiederholung der Zusammenarbeit für das kommende Jahr ist auf jeden Fall erstrebenswert.“

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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