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TU kooperiert mit Top-Universität in Jekaterinburg

16.06.2016

Clausthal-Zellerfeld. Die elitäre russische Uralische Föderale Universität (UrFU) in Jekaterinburg und die TU Clausthal arbeiten künftig auf dem Gebiet innovativer Materialien für die Energiewende zusammen. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben die Präsidenten beider Seiten in den vergangenen Tagen unterzeichnet.

Hauptgebäude der Uralischen Föderalen Universität in Jekaterinburg. Foto: Skyboy103

Hauptgebäude der Uralischen Föderalen Universität in Jekaterinburg. Foto: Skyboy103

Neben dem Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern soll gemeinsam geforscht werden. Auf Institutsebene bezieht sich die Partnerschaft auf das Clausthaler Institut für Energieforschung und Physikalische Technologien (IEPT) sowie die anorganische Chemie im Institut für Naturwissenschaften in Jekaterinburg.

Der Kontakt zwischen beiden Einrichtungen war im vergangenen Jahr entstanden. Die russische Universität hatte den Clausthaler Dr. Sebastian Dahle als Gastdozent eingeladen. „Bei meinem Besuch konnten wir viele Gemeinsamkeiten zwischen der Clausthaler Forschung bzw. den Projektthemen vieler TU-Institute und der Forschung der russischen Kollegen identifizieren”, sagt Dahle. Im Frühjahr weilte dann Dr. Nataliia Tarasova als Vertreterin des Instituts für Naturwissenschaften im Harz, um einige ihrer Ergebnisse vorzustellen und mögliche Inhalte gemeinsamer Aktivitäten mit Clausthaler Forschern zu besprechen.

Daraus ist nun die Kooperation entstanden. Drei Forschungsthemen stehen im Fokus, zu denen zum Teil bereits erste gemeinsame Arbeiten durchgeführt werden: Zum einen geht es um neuartige komplexe Oxide als Ionenleiter für Brennstoffzellen. Innovative Materialien könnten helfen, die Membranstabilität der Brennstoffzellen zu erhöhen. Zweitens arbeitet die Nachwuchsgruppe um Dr. Dahle mit russischen Forschern an der Entwicklung einer Dünnschichttechnologie für funktionale Ionenleiter. Zum Ausbau dieser Zusammenarbeit wird ein Student aus Jekaterinburg im Rahmen des IAESTE-Programms in den Oberharz kommen. Und drittens wird die direkte photochemische Wasserstofferzeugung in den Blick genommen. Auf Seiten der TU ist damit der Lehrstuhl Energiewandlung von Professor Daniel Schaadt (IEPT) beschäftigt, der zugleich Ansprechpartner für die neue Kooperation seitens der TU Clausthal ist.

Die Uralische Föderale Universität ist nach dem ersten russischen Präsidenten Boris Jelzin benannt. Einem aktuellen Ranking zufolge zählt die UrFU in Russland zu den führenden sechs Universitäten. Rund 37.000 Studierende sind an ihr eingeschrieben. Die 1,3-Millionen-Einwohner-Stadt Jekaterinburg, gelegen am Uralgebirge, gilt in Russland als wichtige Industrie- und Universitätsstadt.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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