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Land fördert Clausthaler Promotionsprogramm mit einer Million Euro

16.03.2016

Clausthal-Zellerfeld. Erfolg für den „Campus Funktionswerkstoffe und -strukturen”: Das Land Niedersachsen fördert ein Promotionsprogramm der Clausthaler Einrichtung, das sich mit dem Bereich Hochleistungsleichtbau beschäftigt, mit rund einer Million Euro. Dies hat das Wissenschaftsministerium jetzt bekannt gegeben. Insgesamt hatten die Hochschulen 43 Anträge eingereicht, zwölf davon überzeugten die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen.

Hochbelastbarer Funktionswerkstoff des Campus Funktionswerkstoffe und –strukturen. Quelle: DLR

Hochbelastbarer Funktionswerkstoff des Campus Funktionswerkstoffe und –strukturen. Quelle: DLR

In dem geplanten Promotionsprogramm „Selbstorganisierte multifunktionale Strukturen für den adaptiven Hochleistungsleichtbau” sollen Promovierende in vier Themenbereichen des Campus Funktionswerkstoffe und -strukturen an interdisziplinären Projekten auf dem Gebiet der Materialwissenschaft forschen. Partner in dem Campus, der seit 2012 besteht, sind neben der TU Clausthal die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig. Weiter beteiligt an diesem Promotionsstudiengang ist die TU Braunschweig.

Innerhalb des Programms werden 15 Georg-Christoph-Lichtenberg-Stipendien vergeben. Die künftigen Doktorandinnen und Doktoranden erhalten über drei Jahre hinweg pro Monat 1500 Euro. Zusätzlich bekommen sie eine Kinderzulage sowie Zuschüsse für Kinderbetreuungskosten und für Auslandsaufenthalte. Beginn der Förderperiode ist der 1. Oktober 2016.

Übergeordnetes Ziel der Promotionen ist das Erforschen und Realisieren multifunktionaler Strukturen in selbstorganisierten Herstellungsprozessen. Die Themen der Forschungsprojekte reichen vom Design neuer Materialsysteme und neuer Modifikationen von Funktionswerkstoffen bis hin zur Synthese von komplexen 3D-Topologien des adaptiven Hochleistungsleichtbaus. In den Forschungsarbeiten wird ein Schwerpunkt auf industrielle Anwendungen gelegt. Viele der Projekte erfordern eine enge fächerübergreifende Zusammenarbeit einzelner Forschungsgruppen. Durch die intensive Betreuung sowie die Diskussion der Ergebnisse auf gemeinsamen Veranstaltungen wird ein rascher und tiefgehender Fortschritt der Arbeiten ermöglicht.

Das sorgfältig ausgewählte Lehrprogramm beinhaltet Vorlesungen und Blockkurse zu wichtigen Themen und Methoden von Materialwissenschaften, Adaptronik und Hochleistungsleichtbau. Zudem gibt es Doktorandenseminare und Konferenzen, bei denen die Studierenden die Forschungsergebnisse vor einem internationalen Teilnehmerkreis präsentieren und damit wichtige Schlüsselkompetenzen erwerben. Neben den Einblicken in die deutsche Forschungslandschaft ermöglicht die enge Zusammenarbeit mit internationalen Partnerinstituten Aufenthalte im Ausland und die Option zur Doppelpromotion. Sprecher des Programms ist der Clausthaler Professor Alfred Weber (Institut für Mechanische Verfahrenstechnik).

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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